Solaris 11.1 ist da

04.10.2012

Oracle hat im Rahmen seiner Hausmesse OpenWorld in San Francisco eine neue Solaris-Version vorgestellt.

Mehr als 300 neue Features und Performanceverbesserungen sollen in das neue Release eingeflossen sein. Schwerpunkte waren dabei eine weiter verbesserte Unterstützung für Oracles Datenbank und das Cloud Computing. Außerdem präsentiert sich Solaris als das Betriebssystem für Oracles SPARC-Server der T-Series: SPARC SuperCluster T4-4, Exadata Database Machine und Exalogic Elastic Cloud.
Im Datenbankbereich hat sich nach Herstellerangaben die Latenz von Locks innerhalb des Real Application Clusters um 17 Prozent verbessert, indem das Lock-Management in den Solaris-Kernel verlagert wurde. Die Göße der System Global Area (SGA) einer Oracle Datenbank soll sich nun ohne Reboot ändern lassen. Für Anwendungen im HPC-Bereich werden jetzt von der Datenbank bis zu 32 TByte RAM und Tausende CPUs unterstützt.
Als Cloud-Betriebssystem lassen sich mit Solaris sowohl Infrastructure as a Service- (IaaS), Platform as a Service- (PaaS) als auch Software as a Service-Clouds (SaaS) auf vielen SPARC- und x86-Servern im Enterprise-Maßstab einrichten. Erstmals wird dabei das Federated File System (FedFS) supportet, das einen einheitlichen Namespace innerhalb einer großen Cloud erlaubt. Weiter verbessert wurden zudem die Features der Software Defined Networks (SDN), beispielsweise der New Data Center Bridging Support der Ethernet und Storage Networks kombiniert. Oracle Solaris Zone vervierfacht seine Performance im Vergleich mit der Vorgängerversion.
Wie schon in der Vergangenheit garantiert auch Oracle 11.1 Binärkompatibilität mit früheren Solaris-Versionen durch das Solaris Binary Application Guarantee Program. Ältere Solaris Applikationen lassen sich dabei in den Oracle Solaris Legacy Containern ausführen.

 

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