Security ist ein stets aktuelles Thema in der IT. Deshalb widmet sich das ADMIN-Magazin 04/2012 speziell Sicherheitsaspekten und gibt Antworten auf die Fragen: ... (mehr)

Einen Versuch wert

Flashcache eignet sich hervorragend als Einstieg in die SSD-Caching-Welt. Es ist einfach zu verwenden, und die Konfigurations-Möglichkeiten sind vielfältig. Der Aufbau auf dem Linux Device Mapper verleiht Flashcache die nötige Flexibilität, um auch redundante Cache-Architekturen aufzubauen.

Der fehlende Hot-Spot-Algorithmus zur Erkennung häufig benötigter Daten wird etwas durch die beiden Replacement-Policies und das Überspringen von sequenziellen Zugriffen kompensiert. Ob Flashcache mit den neuen Hot-Spot-Algorithmen gängiger Hardware-Controller mithalten kann, muss sich noch zeigen.

In puncto Performance bringt Flashcache bei einer Daten-Set-Größe kleiner als die SSD-Größe kaum Overhead mit sich. Sonst hängen die Ergebnisse stark vom Zugriffsmuster der Anwendung ab.

Dem Nutzer von Flashcache wird es nicht erspart bleiben, die I/O-Charakteristik seiner Applikationen näher kennenzulernen.

Das soll nicht heißen, dass sich SSD-Caching ohne detaillierte Analyse des eigenen Systems nicht einsetzen lässt. Größeren Nutzen wird aber derjenige aus Flashcache ziehen, der den Cache auf seine eigene Applikationen und Bedürfnisse abstimmt. (ofr)

Der Autor

Georg Schönberger arbeitet als Technology Specialist bei der Thomas-Krenn.AG und ist Autor beim Thomas-Krenn-Wiki. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von Informationssicherheit über Monitoring-Plugins bis hin zu Performance-Tests.

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Ausgabe /2019