Know-how: Umfassender Ansatz zu Backup und Datenverfügbarkeit

Speichervereinigung

Oft werden Backup und Datenverfügbarkeit getrennt betrachtet, da Datensicherungssysteme traditionell von Primärspeichersystemen getrennt beschafft und eingesetzt wurden. Da sich Organisationen jedoch immer mehr modernen Primärspeichersystemen mit integrierter Datensicherung zuwenden, sind Datensicherung und Datenverfügbarkeit keine separaten Überlegungen mehr. Dieser Artikel beschreibt detailliert, wie drei wesentliche Grundlagen – Fehlertoleranzarchitektur, moderne Speicher-Snap­shots und Datenanalyse – zusammenarbeiten, um die Basis für hohe Datenverfügbarkeit sowie für eine effektive Datensicherungsplattform zu liefern.
Der Verlust wichtiger Daten ist für jedes Unternehmen eine Katastrophe. Daher dreht sich in der Juli-Ausgabe des IT-Administrator alles um das Thema ... (mehr)

Lange Zeit haben Speichersilos die traditionellen Datenzentren regiert. Unternehmen kauften separate Primär- und Sekundärspeichersysteme - und das aus gutem Grund. Die Endnutzer unternehmenskritischer Anwendungen, wie E-Mail und Datenbanken, fordern die Leistung, die Primärspeichersysteme liefern. Beim Backup solcher Anwendungen muss auf die

Backup-Daten jedoch nicht in Echtzeit zugegriffen werden. Das entscheidende Kriterium sind hier oft die Kosten, die bei Sekundärspeichersystemen unübertroffen gering sind. Aber es gibt eine unerbittliche Flut, die diese Trennwände zwischen den Silos unterspült.

Integrierte Speichersysteme

Die maßstabsgerechte Einhaltung strenger Datensicherungsanforderungen verlangt einen anderen Ansatz – einen, für den die traditionelle Methodologie “read-move-write”, die die Produktivinfrastruktur beeinträchtigt, nicht erforderlich ist. Zur Einhaltung strenger Anforderungen greifen Unternehmen immer öfter zu integrierten Speichersystemen, die als Primärspeichersysteme dienen können, aber auch über eine integrierte Datensicherung verfügen. Diese wird durch die Nutzung effizienter Speicher-Snapshots erreicht.

Wie aber können Primärspeichersysteme die Leistung und Verfügbarkeit liefern, die kritische Anwendungen erfordern, und gleichzeitig Datensicherung bieten? Ist es möglich, Leistung, hohe Verfügbarkeit und Datensicherung kosteneffizient zu liefern? Drei wesentliche Grundlagen – eine Fehlertoleranzarchitektur, moderne Speicher-Snapshots und Datenanalyse – können zusammenwirken, um die Basis für hohe Datenverfügbarkeit sowie für eine effektive Datensicherungsplattform zu schaffen.

Fehlertoleranz-Architekturen

Um hohe Datenverfügbarkeit zu bieten, muss ein Speichersystem auf einer Fehlertoleranz-Architektur aufgebaut sein. Das System muss so gestaltet sein,

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Ausgabe /2019