Workshop: Storage Pools und Storage Spaces in Windows

Passend zusammengewürfelt

Mit Windows 8 und Server 2012 hat Microsoft Storage Pools und Storage Spaces eingeführt. Mit ihrer Hilfe lassen sich physische Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitäten und Technologien wie USB, SATA und SAS zu einer logischen Einheit, den Storage Spaces, zusammenfassen. Aus diesen Storage Spaces können Sie dann Storage Pools mit unterschiedlichen Resilienz-Funktionen bilden. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Workshop.
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Als Beispiel für unseren Workshop könnte ein Benutzer vier USB-Festplatten mit jeweils 3 TByte Kapazität, zwei Festplatten mit SATA- und SAS-Anschluss und einer Einzelkapazität von 1 TByte zu einem Storage Pool zusammenfassen und erhält somit eine Brutto-Speicherkapazität von 16 TByte, die dann wiederum zur Einrichtung von Storage Spaces mit oder ohne Resilienz-Funktionen verwendet werden können. Die maximale Anzahl von Storage Pools [1] auf einem System ist unlimitiert, die maximale Größe eines Storage Pools liegt bei 4 PByte [2].

Nachdem Sie einen Storage Pool erstellt haben, können Sie aus diesem Storage Spaces bilden. Dabei handelt es sich um virtuelle Festplatten, die dem System unter jeweils einem Laufwerksbuchstaben zur Verfügung stehen. Diese virtuellen Festplatten werden häufig LUN (Logical Unit Number) genannt, eine gängige Bezeichnung von Datenträgern bei der Verwendung von SANs. Beim Erstellen von Storage Spaces haben Sie die Wahl, ob der Ausfall einer oder zwei Datenträger toleriert werden soll oder ob der Storage Space nur in Form eines Zusammenschlusses von Datenträgern ohne Fehlertoleranz erstellt werden soll. Diese Ausfallsicherheit wird als Resilienz bezeichnet und entspricht weitestgehend den bekannten RAID-Ebenen.

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Ausgabe /2019