Storage Spaces Direct mit unterschiedlichen Speichermedien

Bunter Mix

In Windows Server 2016 hat Microsoft die Storage Spaces verbessert, die mit Windows Server 2012 R2 Einzug in das Betriebssystem gehalten haben. Die Software-defined-Storage-Umgebung erlaubt das Zusammenfassen mehrerer Datenträger zu einem zentralen Speicherpool. Diesen können Sie in verschiedene Volumes aufteilen und wie herkömmliche Datenträger nutzen. Wie Sie dabei die Speichermedien HDD, SSD und NVMe-SSD sinnvoll
gemeinsam nutzen, zeigt dieser Workshop.
Flash-Speicher wird zunehmend günstiger und hält ungebremst Einzug in Clients wie Server. In der Mai-Ausgabe widmet sich IT-Administrator deshalb dem ... (mehr)

Unter Windows Server 2016 kann ein Storage Space Direct (S2D) nicht nur mehrere Festplatten umfassen, sondern auch mehrere Server. Das erhöht die Flexibilität der Datenspeicherung. Die Server werden dazu mit einem Cluster verbunden. S2D stellt sicherlich die wichtigste Neuerung im Speicherbereich von Windows Server 2016 dar. Mit dem System fassen Sie lokal zugewiesenen Speicherplatz von Clusterknoten zu einem gemeinsamen virtuellen Speicher im Cluster zusammen. Der Speicher lässt sich dann als gemeinsamer Datenträger nutzen, zum Beispiel zur Datenablage von virtuellen Servern.

Als Datenspeicher in einem Cluster mit S2D kommen die lokalen Datenträger der Clusterknoten zum Einsatz. S2D benötigen einen Cluster mit mindestens drei Hosts. Unter vier Hosts unterstützt die Technik nur die Spiegelung der Daten zur Absicherung (mirrored resiliency). Sollen auch Paritiäts-basierte Datenträger (parity-based resiliency) erstellt werden, sind mindestens vier oder mehr Hosts notwendig. Storage Spaces Direct ist standardmäßig vor dem Ausfall eines Hosts geschützt. Die Technik kann sogar den Ausfall eines ganzen Racks mit Servern verkraften, die Bestandteil sind. Das hängt jedoch von der Konfiguration ab sowie der Anzahl der Server, die Teil des Clusters sind.

Drei Speichertechnologien

In Windows Server 2016 lassen sich in den Storage Spaces drei Storage-Tiers nutzen: NVMe-basierte SSDs (NVM Express), SSDs und HDDs. Windows Server 2012 R2 unterstützt füt Storage-Tiers in den Speicherpools und Storage Spaces nur zwei Tiers. Der NVMe-Speicher dient dem Zwischenspeichern der Daten, während die SSD und HDD die herkömmliche Datenspeicherung und Archivierung übernehmen. Sie können auch verschiedene Kombinationen von Storage-Tiers mit diesen drei Datenträgertypen erstellen.

Mit S2D tritt Microsoft in Konkurrenz zu VMware Virtual SAN. Auch hier lassen sich Laufwerke mehrerer Server im

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Loadtests ohne Server

Für Loadtests der eigenen Server bietet sich die Cloud an, denn kurz getaktet lassen sich dort viele Rechnerinstanzen starten, die das eigene Budget nur wenig belasten. Noch flexibler, günstiger und besser skalierbar sind Tests mit einer Serverless-Infrastruktur wie AWS Lambda. Wir führen vor, wie Sie dort mit Serverless Artillery eigene Loadtests starten. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018

Microsite