Storage mit Windows Server betreiben

Hausgemacht

Im Laufe der Jahre hat Microsoft insbesondere in die Servervariante von Windows zunehmend Storage-Funktionen eingebaut, die den Features großer Speicheranbieter das Wasser reichen können. Dabei spielt per Windows-Bordmittel verwalteter Storage seine Stärken nicht nur aus, wenn Hyper-V ins Spiel kommt, sondern kann etwa mit Deduplikation oder Disk Quotas auch andere Speicherinfrastrukturen bedienen.
Immer größere Datenmengen bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Sicherheit sowie Zugriffsmöglichkeiten stellen Administratoren vor neue ... (mehr)

Die meisten Firmen haben mindestens einen Dateiserver auf Basis von Windows in Betrieb. Ein klassischer Dateiserver stellt lokal oder über im SAN angeschlossene Datenträger Daten bereit, die per Dateifreigabe (SMB-Freigabe) in Kombination mit NTFS-Berechtigungen Benutzern im Netzwerk zur Verfügung stehen. Zur Administration des Dateiservers dienen Tools wie die Freigabe- und Speicherverwaltung, Windows PowerShell oder .NET-Befehle. Die Einrichtung von Datenträgerkontingenten oder Dateiklassifizierungen erfolgt dabei mit dem File Server Ressource Manager (FSRM). Gegebenenfalls kommt dann noch die mit Windows Server 2012 eingeführte Datendeduplizierung zum Einsatz.

Damit Benutzer nur die Daten sehen, auf die sie auch Berechtigungen haben, aktivieren viele Administratoren die zugriffsbasierte Aufzählung (ABE; Access-Based Enumeration). Sind mehrere Dateiserver im Einsatz und Anwendern soll der Zugriff auf diese Daten erleichtert werden, spielt das verteilte Dateisystem (DFS; Distributed File System) eine Rolle, mit dessen Hilfe sich die zahlreichen Freigaben aller Server in einer Verzeichnisstruktur verfügbar machen lassen.

Einsatzgebiete des Distributed File System

Das Distributed File System [1] wird bereits seit vielen Windows-Server-Versionen zur Verfügung gestellt und ermöglicht es, Dateifreigaben von verschiedenen Dateiservern in einer übersichtlichen Baumstruktur darzustellen. Der Benutzer muss somit nicht wissen, auf welchem Server sich die Dateifreigabe befindet, und kann, entsprechende Berechtigungen vorausgesetzt, im gesamten DFS-Baum navigieren.

Das DFS-Konzept setzt einen oder mehrere DFS-Stämme (DFSRoot) voraus. Beim DFS-Stammserver kann es sich um einen Domänencontroller oder einen Mitgliedserver handeln, der als Betriebssystem mindestens Windows Server 2008 R2 Datacenter (oder Windows Server 2008 R2 Standard bei einem Standalone Namespace) oder höher

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