Im Test: Atlantis Computing USX 2.0

Nachbrenner für den Speicher

Benötigen Düsenjets ein Extra an Geschwindigkeit, wird der Nachbrenner gezündet. Nicht wenige Administratoren dürften sich Ähnliches für ihren langsamen (Platten-)Speicher wünschen. Der Weg, auf dem Atlantis Computing diesen Leistungsschub in virtuelle Umgebungen bringt, klingt bereits auf den ersten Blick recht interessant: Die Software USX 2.0 nimmt viel langsamen Speicher, kombiniert ihn mit wenig sehr schnellem und heraus kommt ein insgesamt schneller Storage. IT-Administrator hat sich diese Technik genauer angesehen.
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Software-Defined Storage (SDS) ist in aller Munde und Atlantis USX ist ein Produkt dieser neuen und aktuell viel beachteten Technologie zur Speichervirtualisierung. SDS ist die Abkehr von den bisherigen klassischen Ansätzen wie großen, zentralen Plattensystemen in einem SAN oder auch Servern, die mit dedizierten RAID-Controllern auf Hardwarekomponenten setzen, um lokalen Plattenspeicher bereitzustellen. Ziel ist es vielmehr, starre und unflexible Speicherumgebungen durch flexible, leichter skalierbare Einheiten zu ersetzen, die dabei eine bessere Performance bieten, hinsichtlich der Verfügbarkeit nicht nachstehen und preisgünstiger sind als große Storagesysteme.

Umfassender Speichersammler

Atlantis verfolgt dabei mit der Software USX 2.0 den recht interessanten Ansatz, innerhalb einer Virtualisierungsfarm quasi vorhandene, gewöhnliche Speicherressourcen so zu kombinieren, dass am Ende ein "veredelter" Speicher zur Verfügung steht, der schneller und zugleich höher verfügbar ist als die vorhandenen Ausgangsprodukte. Dazu verwendet die in virtuellen Maschinen laufende Software wahlweise Shared Storage (SAN und NAS), lokale Festplatten in den Virtualisierungshosts (DAS; Direct Attached Storage), Flash, SSDs und den Arbeitsspeicher und erzeugt daraus virtuelle Speichervolumes. Gerade der Einsatz des Arbeitsspeichers in den Hosts als Cache beschleunigt langsamen Plattenspeicher weitaus preisgünstiger, als dies mit SSDs möglich ist. Auch lässt sich dieser Speicher für unterschiedliche Applikationen genau so definieren, dass die jeweiligen Performanceanforderungen erfüllt werden. Das klingt recht kompliziert, ist aber dank einer intuitiven GUI und einiger Assistenten recht einfach zu bewerkstelligen.

Für den Test bekamen wir die Version Ilio USX 1.5 zur Verfügung gestellt, um uns mit der prinzipiellen Vorgehensweise vertraut zu machen und alle Schritte selbst zu

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