Tipps, Tricks & Tools

Windows

In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.
'Datenbanken' lautet der Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe des IT-Administrator. Darin werfen wir einen Blick auf den Firewall-Schutz und das ... (mehr)

»Seit Windows Server 2016 und Windows 10 bietet Microsoft ja die sogenannte Nested Virtualization an. Diese soll es ermöglichen, einen Hypervisor innerhalb einer virtuellen Maschine zu betreiben – es kann also ein Hyper-V-Host selbst virtualisiert werden. Wenn wir aber versuchen, die Hyper-V-Rolle auf einem virtuellen Computer zu installieren, erscheint eine Fehlermeldung mit der Überschrift "Validierungsergebnisse", die zusammengefasst besagt, dass sich die Konfiguration des Rechners nicht für Nested Virtualization eignet. Wie sehen denn die korrekten Voraussetzungen aus?«

Wenn Sie Nested Virtualization, also die geschachtelte Virtualisierung, unter Win-dows Server 2016 und Windows 10 betreiben wollen, müssen zunächst einmal folgende Grundvoraussetzungen zutreffen: Sie nutzen entweder Windows Server 2016 oder Windows 10 Anniversary Update auf dem Hyper-V-Host und dem virtualisierten Host. Außerdem muss die Hyper-V-VM über die Konfigurationsversion 8.0 oder höher verfügen. Zudem sind für den virtualisierten Hyper-V-Host mindestens 4 GByte RAM vorzuhalten. Nicht zuletzt benötigen Sie eine CPU mit Intel Virtualization Technology – derzeit ist Nested Virtualization nur für Intel-Prozessoren verfügbar.

Um die geschachtelte Virtualisierung zu konfigurieren, führen Sie folgende Schritte durch: Erstellen Sie zunächst im Hyper-V-Manager einen neuen virtuellen Computer der Generation 2. Deaktivieren Sie dann den dynamischen Arbeitsspeicher der virtuellen Maschine und weisen Sie ihr mindestens 4 GByte RAM an statischem Arbeitsspeicher zu. Aktivieren Sie nun auf der vCPU noch die Virtualization Extensions, ebenso wie das MAC Address Spoofing. Nutzen Sie dazu die folgenden beiden Befehle in der PowerShell. Beachten Sie dabei, dass die virtuelle Maschine den Status "Aus" anzeigt:

Set-VMProcessor -VMName Name der VM -ExposeVirtualizationExtensions 1
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