HPE Helion Eucalyptus

Cloud für den Hausgebrauch

Hewlett Packard Enterprise bewirbt Helion Eucalyptus als Alternative zu Amazons Cloud-Angebot für jene IT-Organisationen, die ihre Cloud selbst betreiben wollen. Gerade für kleine, private Clouds soll Eucalyptus bessere Dienste leisten als das umfassendere OpenStack, das sich von der AWS-Kompatibilität verabschiedet hat. Unser Test nimmt Stabilität und Skalierbarkeit von Eucalyptus unter die Lupe und untersucht, wie weit die Zusammenarbeit mit AWS reicht.
Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt in die Cloud. Dabei schieben nur die wenigsten gleich ihre gesamte IT in die Wolke, sondern migrieren zunächst ... (mehr)

Im Private-Cloud-Umfeld hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere OpenStack einen Namen gemacht. Die Software ist medial so dominant, dass oft der Eindruck entsteht, es gäbe fernab von OpenStack keine ernsthaften Private-Cloud-Lösungen. Doch das ist eindeutig falsch: Hewlett Packard Enterprise (HPE) kaufte vor rund zwei Jahren den Software-Hersteller "Eucalyptus", der eine Software gleichen Namens anbot. De facto war Eucalyptus also ein direkter Konkurrent von OpenStack, denn beide Lösungen wollten den gleichen Markt bedienen.

Der Eucalyptus-Kauf führte seinerzeit zu mancher Verwirrung, denn schließlich mischte HPE auch bei OpenStack massiv mit. Gerade im Bereich der Hardware-Verwaltung beschäftigte der Hersteller nämlich ein ganzes Heer an OpenStack-Entwicklern – standesgemäß für einen Hardwarehersteller. So mancher Beobachter orakelte damals, HPE könnte Eucalyptus nur deshalb gekauft haben, um einen potenziellen OpenStack-Konkurrenten auszuschalten. Das hat sich aber mittlerweile als Trugschluss herausgestellt: HPE hat Eucalyptus einerseits in sein Portfolio integriert und bietet es weiterhin als AWS-Alternative für das eigene Rechenzentrum an. Und andererseits hat HPE in den vergangenen Monaten sein OpenStack-Engagement massiv zurückgeschraubt: Diverse Entwickler setzte das Unternehmen auf die Straße und aus vielen Projekten zog sich die Firma im Grunde vollständig zurück.

Was bei Clouds zählt

IT-Verantwortliche, die sich bereits mit den Anbietern von Cloud-Software beschäftigt haben, wissen, dass Cloud-Computing-Umgebungen aus vielen einzelnen Komponenten bestehen. Neben der Hauptaufgabe – der Verwaltung virtueller Maschinen – spielen auch Faktoren wie Storage und Netzwerk eine Rolle. Beim Speicher ist Software-defined ebenso häufig ein Thema wie beim Netzwerk. Eucalyptus ist wie die meisten Cloud-Umgebungen modular aufgebaut: Für jeden Task

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019