Bestandteile und Aufbau eines IoT (1)

Die Welt messen

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Das Internet of Things bildet die Grundlage, um mittels IT die reale Welt zu erschließen, diese mess- und steuerbar zu machen. Dies weckt Wünsche bei der Geschäftsführung, die oft auf dem Schreibtisch des Admins landen. Unser zweiteiliger Workshop hilft bei der Orientierung im IoT-Dschungel in Sachen Geräte und Protokolle. Anschließend stellen wir kostengünstig ein eigenes IoT auf die Beine.
Kommerzielle Software von der Stange oder quelloffene Produkte, die lizenzkostenfrei und flexibler sind, dafür aber oft entsprechendes Know-how voraussetzen? ... (mehr)

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) haben längst ihre fachliche Nische verlassen und tauchen fast täglich auch in der allgemeinen Berichterstattung auf. Dies weckt auf der Ebene der Unternehmensleitungen und in Fachabteilungen den Wunsch, den Zug nicht zu verpassen und auch das eigene Produkt, die Betriebsprozesse oder das Geschäftsmodell zu digitalisieren. So sehen sich IT-Administratoren unvermittelt mit der Herausforderung konfrontiert, neben dem klassischen Betrieb von Clients und Servern auch diese neuen Themen zu bedienen und ihre IT-Infrastruktur dafür fit zu machen. Dabei müssen sie natürlich auch Sicherheitsaspekte und Auswirkungen auf ihre bereits etablierte Umgebung berücksichtigen.

IA als Grundlage für AI

Die Feststellung "There's no Artificial Intelligence (AI) without Information Architecture (IA)" findet sich in ähnlicher Form in zahlreichen Beiträgen zum Thema Digitalisierung und hilft bei einer Einordnung der Begriffe. Das Internet of Things (IoT) ist eine Untermenge des Obergriffs Digitalisierung. IoT schafft die Verbindung zur realen Welt und bildet so die Informationsarchitektur, also die Basis, auf der AI überhaupt erst zur Anwendung kommen kann. Damit Algorithmen einer AI die physische Welt begreifen, messen, daraus Schlüsse ziehen und auf die reale Welt zurückwirken können, braucht es in der realen Welt Sensoren, die Daten erheben, und Aktoren, die ins Geschehen eingreifen können. Hierbei kommen neue Gerätschaften und Technologien zum Einsatz, die nach anderen Spielregeln als das klassische Client-Server-Betriebsmodell verlangen.

Wir werden im Folgenden diese neuen Technologien einordnen und, von der Erfassung von Messwerten in der Peripherie bis hin zur zentralen Visualisierung, einen ersten Anwendungsfall aufbauen. Die anschließende automatisierte Analyse der Daten, mit konventionellen Mitteln oder mit künstlicher

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Ausgabe /2019