eG Enterprise 6.3

Beste Sichtverhältnisse

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Die Datenspeicher im NAS oder SAN kontinuierlich zu überwachen, kann wichtige Hinweise liefern, wenn es beispielsweise bei der Virtualisierung hakt. Doch isoliert betrachtet tragen solche Monitoringdaten oft nur wenig zur Fehlerbereinigung bei. Daher schaut eG Enterprise 6.3 dauerhaft und detailliert in die komplette Infrastruktur. Während die Erfassung und Darstellung der Leistungsmetriken vorbildhaft sind, hapert es jedoch etwas bei der Alarmierung.
Kommerzielle Software von der Stange oder quelloffene Produkte, die lizenzkostenfrei und flexibler sind, dafür aber oft entsprechendes Know-how voraussetzen? ... (mehr)

Auch wenn Administratoren und IT-Verantwortliche ihren Kunden stets die möglichst beste Systemleistung und Verfügbarkeit bieten möchten, zeigt ein anschauliches Beispiel aus der Praxis, dass es trotz guter Überwachungstechniken dennoch zu einer Anomalie kommen kann: Die Störung einer RAID-Verbundplatte, die immer wieder ordnungsgemäß arbeitet und dann doch wieder mit massiven Verzögerungen reagiert, zwingt einen ganzen Serverbund in die Knie. Hat der Administrator lediglich die Hypervisoren und die darauf betriebenen virtuellen Maschinen in das Monitoring aufgenommen, wird die Ursache einer Verlangsamung überhaupt nicht augenfällig. Erst wenn der darunterliegende Storage-Layer ebenfalls Teil der Überwachung ist, besteht die Möglichkeit eines umfassenden Blicks und einer raschen Fehlerbeseitigung. Im Idealfall muss sich der Systemverantwortliche nicht um jede Abhängigkeit im Detail kümmern, wenn eine Software hierbei unterstützend eingreift.

Die Firma eG Innovations Inc. ist in Deutschland nicht ganz so bekannt wie gängige Monitoring-Marktvertreter wie Paessler oder Ipswitch. Dennoch stecken in der 2001 in Singapur gegründeten Firma viele Jahre Erfahrung im Bereich der Performance-Überwachung. Die Produkte der Firma sind in erster Linie auf die Monitoringanforderungen im Bereich Citrix und VMware Horizon zugeschnitten, bieten sich jedoch auch zur Überwachung von Windows-, Domänen-, Datenbank- und Storage-Systemen an.

Universal-Agent im Zentrum des Monitorings

Die Architektur mit dem so genannten "Universal Monitor Agent" erlaubt das Monitoring von rund 200 Applikationen, mehr als zehn Betriebssystemen und ebenso vielen verschiedenen virtuellen Serverumgebungen. Diese breite Unterstützung von Betriebssystemen ist überaus bemerkenswert in einer Zeit, in der immer mehr Anbieter dazu übergehen, nur noch die marktgängigen Standardverfahren zu

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Ausgabe /2019