LiteSpeed Enterprise Webserver

Sprinter

Apache steht mit an der Spitze der am meisten verwendeten Webserver. Die kostenlose, aber mittlerweile etwas angestaubte Open-Source-Software bekam in den vergangenen Jahren allerdings Konkurrenz durch vielversprechende Alternativen. Inwieweit sich LiteSpeed in die Riege der künftigen Webserver einreiht, haben wir getestet. Flott zeigt sich die Software allemal.
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Wer heute unter Linux von einem Webserver spricht, hat im Regelfall einen LAMP (Linux, Apache, MySQL und PHP) im Sinn. Die Geschichte von Apache begann 1995. Seitdem entwickelt die mittlerweile gegründete Apache Software Foundation die freie Webserver-Software, die in jedem Linux-Derivat Standard und auch für Windows erhältlich ist. Im Jahr 2000 machte Apache den Sprung zur Version 2.0 und 2012 zur Version 2.4. Seitdem kamen nur noch ein paar Anpassungen bis zur Version 2.4.43 heraus. Dieser lange Zyklus, in dem es keine neue Hauptversion und damit keine wesentliche Weiterentwicklung gab, zeigt auch, warum immer mehr Administratoren den Blick über den Tellerrand wagen und sich nach Alternativen umsehen. Apache steht bis heute mit an der Spitze, was die Installationszahlen angeht, doch vermissen viele Administratoren Innovationen.

Lizenzen: Beliebige Domains, begrenzter Arbeitsspeicher

2002 gründete ein Team von Ingenieuren LiteSpeed Technologies und entwickelt seitdem den gleichnamigen Webserver LiteSpeed. Das Ziel der Entwicklung war und ist es, einen schlanken und vor allem schnellen Webserver zu haben, der sowohl einfache Webseiten bis hin zu großen Instanzen zuverlässig verarbeitet und bereitstellt. Mit genau dieser Aussage wirbt der Hersteller auch. Denn eines der Hauptmerkmale soll sein, dass LiteSpeed Webseiten effizienter bereitstellt und auch DDoS-Attacken wesentlich besser verarbeitet, als Apache2. Laut Hersteller soll LiteSpeed bei DDoS-Angriffen auch dann die Webseite bereitstellen, wenn Apache2 überlastet ist. Diese Behauptung konnten wir in unserem Test mangels Kapazität jedoch nicht verifizieren.

Dafür haben wir uns eingehender mit der Lizenzierung, der Installation und dem Betrieb befasst. Neben der Enterprise-Version gibt es auch Open LiteSpeed. Dazu später mehr. Die Lizenzierung der Enterprise-Version erfolgt in mehreren Kategorien: Die kostenlose

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Ausgabe /2020