ManageEngine Applications Manager 14

Zoowärter

Der ManageEngine Applications Manager zielt auf das Performancemonitoring für sämtliche geschäftskritischen Anwendungen. Die Software überwacht proaktiv zahlreiche Applikationsserver sowie Infrastrukturdienste – unabhängig davon, ob sie physisch oder virtuell, lokal oder in der Cloud laufen. Wir haben uns angesehen, wie das Werkzeug Anwendungszoos im Blick behält. Besonders gefallen haben uns die inhaltliche Prüfung und Help Cards.
Angesichts der zunehmend genutzten verteilten Infrastrukturen verkompliziert sich der reibungslose Betrieb von Applikationen. Im Dezember befasst sich ... (mehr)

ManageEngine, ein Geschäftsbereich der ZOHO Corporation, bietet ein breites Portfolio rund um das IT- und Netzwerkmanagement. Das Angebot umfasst Tools für das Active Directory, das Patchmanagement, Servicedesk-Anwendungen sowie Werkzeuge zur Performance- und Sicherheitsanalyse. Im Bereich des Monitorings von Business-Anwendungen ist der Applications Manager angesiedelt. Um Vertrieb und Support kümmert sich in Deutschland exklusiv MicroNova.

Wie der Name des Produkts vermuten lässt, legt der Applications Manager seinen generellen Fokus auf die oberen Schichten des OSI-Modells, also die Anwendungsschicht bis hinunter zu Middleware, Serverbetriebssystemen und Virtualisierungsinfrastrukturen. Sind noch tiefergehend auch Einblicke in die Netzwerkschichten gefragt, hilft hierbei der ManageEngine OpManager. Der arbeitet eng mit dem Applications Manager zusammen und kümmert sich um das Netzwerkmonitoring mitsamt Flow-basierter Bandbreitenanalyse, Loganalysen für Firewalls sowie IP-Adress- und Switch-Port-Management. So ließe sich mit beiden Produkten in Kombination ein ganzheitliches Monitoring über alle Schichten einer Infrastruktur etablieren. Im Test soll aber das Monitoring auf Anwendungsebene mit dem Applications Manager im Mittelpunkt stehen.

Breites Spektrum an Zielsystemen

Die Software versteht sich auf das Monitoring von über 100 Softwareprodukten, die vollständig aufzuzählen den Umfang dieses Artikels bei Weitem sprengen würde. Darunter finden sich klassische Anwendungsserver wie JBoss oder Apache Tomcat, Hypervisoren von Herstellern wie Citrix, Microsoft, VMware oder RedHat, konvergente Infrastrukturen, diverse Cloudplattformen, eine Vielzahl an freien und kommerziellen Datenbanken und nicht zuletzt Betriebssysteme der Windows-Familie, Linux, macOS sowie weitere UNIX-Derivate. Zusätzlich spielt die Software neben dem OpManager mit weiteren Produkten und Diensten aus dem

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