Softwareverteilung mit PDQ Deploy und PDQ Inventory

Dynamisches Duo

Viele Werkzeuge für die Softwareverteilung bringen Funktionen mit, die kleine und mittlere Unternehmen nicht benötigen. Kommen diese Tools dennoch zum Einsatz, fordern sie eine steile Lernkurve und belasten das IT-Budget. PDQ Deploy und PDQ Inventory liefern eine einfach zu bedienende Softwareverteilung für Windows-Clients in KMU-Umgebungen. Wir zeigen den Einsatz der Werkzeuge.
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Die Gründer der amerikanischen Firma PDQ.com (ehemals Admin Arsenal) haben jahrelang Enterprise-Lösungen für sehr große Umgebungen entwickelt (wie IBM Tivoli und Microsoft SCCM). Ihren Wunsch, ein Systemmanagement-Werkzeug für kleine und mittlere Umgebungen zu schaffen, realisierten sie mit zwei eigenständigen Produkten: PDQ Deploy und PDQ Inventory.

Bei Bedarf greifen diese ineinander und bieten gerade für kleine Unternehmen mit wenigen Administratoren eine sehr interessante Lizenzierung pro Administrator. Laut eigenen Angaben nutzen weltweit mehr als 200.000 Organisationen die kostenlose und 23.000 Firmen die kostenpflichtigen Versionen.

Einzeln gut, zusammen besser

Wie die Namen schon erahnen lassen, ermöglicht PDQ Inventory [1] die Inventarisierung und den Scan von Rechnern im Netzwerk und PDQ Deploy [2] sorgt für die Softwareverteilung. Beide Tools lassen sich komplett eigenständig betreiben und erwerben, wenn nicht der gesamte Funktionsumfang benötigt wird. Allerdings bietet die Kombination beider Tools sehr viele sinnvolle Möglichkeiten und Vorteile, wie wir noch sehen werden. Beide Anwendungen sind nur in englischer Sprache verfügbar. Die Arbeit mit den Tools ist sehr schnell erlernt und intuitiv.

PDQ lässt sich nur auf Windows-Systemen nutzen, andere Betriebssysteme werden nicht unterstützt. Und auch bei den Windows-Betriebssystemen läuft PDQ nur noch auf aktuellen Versionen: ab Windows 8 und Windows Server 2012 (jeweils mit .NET Framework 4.8) ist PDQ einsatzbereit. Das .NET Framework 4.8 lässt sich bei Bedarf über PDQ Deploy installieren.

Warum PDQ keine Windows-Versionen unterstützt, die auch Microsoft nicht mehr supportet, wird klar, wenn wir uns die Kommunikation zwischen dem PDQ-Server und den Clients ansehen. Denn das Besondere ist, dass weder für die Inventarisierung noch für die Softwareverteilung ein Agent auf den Clients installiert

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