Java-Applikationsmonitoring

Blick auf die Performance

Neben kommerziellen Angeboten für das Applikationsmonitoring existiert eine kleine Schar quelloffener Werkzeuge. Diese hinken zwar oftmals im Leistungsumfang den Marktführern hinterher, bieten dafür einen kostengünstigen Einstieg in das APM. Der Beitrag bietet einen Überblick der Open-Source-Tools für das Performance-Monitoring von Java-Applikationen.
Die IT-Landschaften in Unternehmen werden zunehmend komplexer und dynamischer. Dieser Trend dürfte auch im neuen Jahr anhalten. Zum Jahresauftakt beleuchtet ... (mehr)

Als James Gosling im Jahr 1995 die erste Java-Version freigibt, sind sich Experten einig: Die stark von C beeinflusste Programmiersprache wird einhellig als großer Wurf bewertet. Nicht nur die Einfachheit und die Objektorientierung wecken große Erwartungen, sondern gerade auch die Architekturneutralität, die Sicherheit und die Netzwerkunterstützung decken vieles von dem ab, was sich Entwickler zu Beginn des Internetbooms wünschen. Heute, 25 Jahre später, ist Java eine der bedeutendsten Entwicklungsplattformen und kommt auf den meisten Rechnern und Mobilgeräten zum Einsatz. Im Bereich der Unternehmens- und Webapplikationen gilt Java Platform Enterprise Edition (Java EE) neben Microsofts NET-Plattform als die wichtigste Softwarearchitektur.

Laut BuiltWith kommt Java EE auf fast 5,3 Millionen Webseiten zum Einsatz [1]. Nicht mitgezählt sind die Millionen lokale Enterprise-Umgebungen, die auf Java basieren. Je bedeutender eine Ausführungsumgebung innerhalb einer IT-Infrastruktur ist, umso kritischer ist das Überwachen relevanter Ausführungsparameter. Administratoren interessieren sich dabei für performance-, datenbank-, speicher- und applikationsspezifische Aspekte. Zwar verfügt die Java-Plattform über verschiedene Monitoringtools [2], doch eignen sich diese in verteilten Umgebungen nur bedingt für umfassende Überwachungsaufgaben. Deutlich einfacher gestaltet sich das Monitoring mithilfe von Werkzeugen, die einen einheitlichen Blick auf alle relevanten Systeminformationen und komplexe Anwendungstopologie erlauben.

Um diese Anforderung zu erfüllen, sind spezielle Überwachungstools notwendig. Hier kommen in der Regel APM-Tools (Application Performance Monitoring) zum Einsatz. Der Markt bietet eine Vielzahl kommerzieller Angebote, die viele Funktionen unter einer Haube vereinen. Auch wenn sich Open-Source-Tools in der Regel auf nur einen Aspekt des Monitorings konzentrieren, bieten sie einen kostengünstigen Einstieg in das APM.

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