Speicher- und Datenmanagement in softwaredefinierten IT-Infrastrukturen

Neuaufstellung

Bis 2025 sollen Prognosen zufolge jährlich rund 163 Zettabyte an Daten entstehen. Diese Volumina umfassen Informationen von mobilen Geräten, IoT-Sensordaten aus dem Internet sowie maschinell generierte Datenströme von prozessbezogenen Quellen. Ziel ist es, durch eine aktive Nutzung dieser Daten einen Mehrwert für das Unternehmen zu erzeugen. Welche Rolle dabei eine softwaredefinierte Datenstrategie spielt und was diese von der klassischen, hardwarezentrierten Speicherverwaltung unterscheidet, soll dieser Beitrag näher beleuchten.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen unaufhaltsam. Zunehmend wichtig wird daher das intelligente Aufbewahren und Bereitstellen der Informationen. Im Juni-Heft ... (mehr)

Unternehmensweit eingesetzte, universelle Datenspeichersysteme sind für die hochverfügbare Speicherung und Archivierung großer Informationsmengen geschaffen. Die damit verbundenen Funktionen zum Storage-Management sind im Gegensatz zu kleineren lokalen Speicherlösungen darauf ausgelegt, Workloads zu verwalten – I/O-Profile von vielen unterschiedlichen Benutzern hauptsächlich über File- und Blockzugriffe. Sie werden als virtualisierte, zentralisierte Infrastrukturen wie NAS und SAN-Arrays, aber auch als direkt angeschlossener Speicher (DAS) für spezifische Anwendungs-Workloads mit einer direkten LUN-zu-App-Beziehung implementiert.

Zauberwort Computational Storage

In diesem Zusammenhang beginnt sich auch Computational Storage stärker zu entwickeln. Dieser Begriff definiert Architekturen, die mit dem Speicher gekoppelte, rechnergestützte Storage-Funktionen bereitstellen, um die Server-Verarbeitung zu entlasten und/oder Datenbewegung über Netzwerke zu minimieren. Ein Teil der Datenverarbeitung erfolgt nun direkt auf der Speicherebene, anstatt die Daten in den Hauptspeicher zur Verarbeitung durch

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Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
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Ausgabe /2022