Container mit Knative verwalten

Steuermann

Auch wenn das Ausrollen und Management von Containern mit Kubernetes recht einfach funktioniert, ist dennoch fundiertes Wissen der Umgebung erforderlich, wenn es etwa um die Skalierung geht. Mit Knative geht eine Software an den Start, die die Ressourcen einer Container-Infrastruktur automatisch und ereignisbasiert steuert.
Das flexible Bereitstellen von Anwendungen und Software-Umgebungen ist dank der Container-Technologie kein Hexenwerk mehr. Dennoch gilt es für Admins, so ... (mehr)

DevOps verschmilzt die Grenzen zwischen Software-Entwicklung und IT-Betrieb. Für Developer ist die Bereitstellung der Infrastruktur für eine Software allerdings oftmals ein notwendiges Übel, um das es sich zu kümmern gilt. Dies betrifft nicht nur die Entwicklungs- und Testumgebung, sondern zählt ebenso, wenn es darum geht, die Software in die Produktion zu überführen und dort regelmäßig mit neuen Updates zu versorgen.

Mehr Automatisierung beim Skalieren

Kubernetes ist seit einigen Jahren der De-facto-Standard, wenn es um die Orchestrierung von Containern geht. In einer solchen Umgebung funktioniert das Deployment und Management von Containern recht einfach und ist nicht mit früheren Zeiten zu vergleichen, in der Software primär auf physischen Systemen wohnte. Trotzdem kostet es immer noch Zeit und erfordert nicht gerade wenig Know-how, um eine passende Umgebung für eine neue Container-Software bereitzustellen.

Das gilt insbesondere auch dann, wenn es darum geht, für die richtige Skalierung der notwendigen Ressourcen zu sorgen. Von daher gibt es schon seit einiger Zeit den Ansatz, diese Aufgabe zu automatisieren und die Skalierung Event-basiert zu gestalten. Die freie Software Knative [1] zielt genau in diese Richtung – auch mit der Idee, dass sich Software-Entwickler wieder auf Ihre eigentliche Arbeit, das Schreiben von Code, konzentrieren können und sich nicht mit der Infrastruktur herumschlagen müssen.

Knative wurde auf der Google Cloud Next Konferenz im Jahr 2018 von Google vorgestellt, tatsächlich beteiligen sich aber mehr als 50 Firmen aus der Open-Source-Welt an der Entwicklung. Neben Google selbst zählen beispielsweise auch Red Hat, IBM, Pivotal, SAP und diverse Startup-Unternehmen dazu. Der Name Knative setzt sich dabei aus "Kubernetes" und "native" zusammen, was verdeutlichen soll, dass Knative ein "First-class Citizen" [2]

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