Linux Foundation will Container standardisieren

22.06.2015

Mit an Bord des neu gegründeten Open-Container-Projekts sind auch Docker und CoreOS.

Zahlreiche Firmen haben sich unter der Führung der Linux Foundation zum Open Container Project (OCP) zusammengeschlossen, dessen Ziel die Standardisierung von Container-Virtualisierung ist. Mit dabei sind auch Docker, das der Container-Virtualisierung zu einer Renaissance verholfen hat, und CoreOS, das sich von Docker abgewendet hat und mit Rocket eine eigene Container-Software entwickelt. 

Wie genau sich das vom OCP zu entwickelnde Open Container Format (OCF) zu Docker und Rocket verhält, ist noch unklar. In einem Blog-Beitrag äußert Alex Polvi von CoreOS aber die Meinung, die Konzepte der Rocket App Container würden eine wichtige Rolle im Open Container Project spielen. Man werde auf jeden Fall auch weiter an Rocket arbeiten. Andererseits sei Docker ein guter Ausgangspunkt für die Standardisierung. 

Docker hat seinerseits den (ohnehin freien) Code des Libcontainer-Projekts an das Open-Container-Projekt übertragen. Zusammen mit weiterem Code, der die Bibliothek auch ohne die Docker-Software benutzbar macht, firmiert das Projekt nun unter dem Namen RunC. Docker bedankt sich ausdrücklich bei Alex Polvi und Brandon Phillips von CoreOS für die Bemühungen, einen gemeinsamen Weg zur Container-Standardisierung zu finden. Als sich CoreOS von Docker verabschiedete, hatte das seinerzeit für Verstimmung bei den Docker-Machern geführt. 

UPDATE: Mittlerweile hat die Linux Foundation das Projekt in "Open Container Initiative" (OCI) umbenannt, um die Verwechslung mit einem anderen Foundation-Projekt zu vermeiden, das die Abkürzung OCP verwendet.

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