Tardis bringt Timemachine-Backup auf Linux

07.05.2014

Ein neues Projekt implementiert einen Backup-Service, der ähnlich funktioniert wie die Timemachine in OS X.

Unter dem Namen Tardis firmiert ein neues Projekt, das einen inkrementellen Backup-Dienst für Linux-Rechner implementiert. Es soll sparsam mit Speicherplatz umgehen, indem es Dateien dedupliziert, und generell so wenig Ressourcen verbrauchen, dass es selbst auf einem Raspberry-Rechner läuft. Der Entwickler hat die neue Backup-Software in mehrere Komponenten aufgeteilt: einen Daemon, der sich um die Verwaltung der Backup-Daten kümmert, einen Client, der die Daten aufbereitet und an den Server schickt, und ein FUSE-Dateisystem, das eine Ansicht der Backup-Sets aufbereitet. Zusätzlich gibt es noch ein Tool, das es erlaubt, einzelne Dateien aus dem Backup zu extrahieren, ohne das FUSE-Dateisystem zu verwenden. 

Nach Angaben des Entwicklers ist das Programm "ausreichend fehlerfrei", um es auszuprobieren. Für die Zukunft sind noch viele Features geplant, darunter das Sichern erweiterter Attribute (Extended Attributes), Support für mehrere Dateisysteme und diverse Verbesserungen bei der Verschlüsselung. Der Tardis-Code ist derzeit auf Github zu finden.

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