Thematischer Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die kontinuierliche Überwachung von Servern, Clients und anderen Geräten im Netzwerk: mit dem IPMI-Plugin, dem ... (mehr)

Die Entwicklung geht weiter

Neben den genannten Erweiterungen gibt es bereits eine Vielzahl weiterer Module und Cronks für Icinga. Neben einer PNP4Nagios-Integration, die seit Version 1.2 ebenfalls im Contrib-Verzeichnis enthalten ist, stehen das Modul Heatmap [12] für die Visualisierung von Temperaturen in Rechenzentrumsumgebungen und auch die Event-DB for Icinga zur Verfügung. Michael Lübben, Entwickler von Nagtrap und früherer Maintainer von Nagvis hat bereits die Arbeit an seinem Nagtrap-Modul [13] für Icinga aufgenommen. Im Wiki des Icinga-Projekts [14] finden sich einige Howtos, die interessierte Entwickler bei der Umsetzung von Modulen und Cronks unterstützen und den Einstieg erleichtern.

Icinga hat sich aufgrund der großen aktiven Entwicklergemeinde und vor allem der Ideen und Erweiterungen aus der Community zur mindestens gleichwertigen Alternative zu Nagios entwickelt. Die Installation der Module ist durch den Install-Prozess standardisiert und bietet gerade in großen Umgebungen mit einheitlicher Benutzerverwaltung und einem modernen Architekturkonzept viele Vorteile. Wer seine bestehende Umgebung in Icinga-Web betrachten will, kann dies mit Hilfe weniger Schritte tun und sich von dem aktuellen Funktionsumfang des Monitoring-Framework überzeugen. Einfach die Einstellungen der »nagios.cfg« in die »icinga.cfg« übernehmen, Konfiguration an die richtige Stelle kopieren und los geht's.

Der Autor

Bernd Erk ist Technischer Leiter der Netways GmbH http://www.netways.de, die seit über zehn Jahren im Bereich Open Source Systems Management und Datacenter-Solutions tätig ist. Er hat langjährige Erfahrung in dem Bereich verteilter Architekturen sowie beim Server- und Datenbank-Tuning.

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