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Scrum

Viele, die in Operations-Teams Scrum einführen, stellen fest, dass manche Ansätze des Konzepts zu einer Verbesserung führen, andere jedoch zu Schwierigkeiten. Ein einfacher, aber wichtiger Grund dafür ist, dass Entwicklungs-Teams und Operations-Teams ähnlich, aber nicht identisch arbeiten. Der Alltag eines Admins unterscheidet sich in entscheidenden Aspekten von dem eines Software-Entwicklers. Dies wird besonders am Devops-Ansatz sichtbar, der den gesamten Lebenszyklus eines IT-Produkts von der Idee bis zum Betriebsende betrachtet.

Dem Operations-Bereich fehlt zudem die für Scrum nötige klare Rollenverteilung: Wer ist der Product Owner eines Postfix-Clusters? Und Admins beneiden ihre Entwicklungs-Kollegen um deren Planungshorizont. Immer kürzer werdende Deployment-Zyklen sind als Rahmen für unflexible Sprints nicht geeignet, die einerseits keine Änderungen am Auftrag mehr erlauben und andererseits durch das Time-Boxing Leerlauf zu erzeugen drohen.

Was ist Kanban?

Mit der Kanban-Methode existiert ein weiterer agiler Ansatz für die Modellierung von Arbeitsabläufen. Sie erfreut sich, vor allem im IT-Bereich, stetig zunehmender Beliebtheit, weil sie einfach zu verstehen, einfach umzusetzen und einfach an den eigenen Bedarf anzupassen ist.

Kanban ist ein japanisches Wort, das sich aus den Silben "kan" (Signal) und "ban" (Karte) zusammensetzt. Es ist der Name eines Prinzips, nach dem Taiichi Ono 1947 den Produktionsablauf bei Toyota organisierte. Er orientierte sich dabei erfolgreich an den zentralen Zielen des Lean Manufacturing, die Durchlaufzeiten zu verkürzen, die Produktivität zu erhöhen sowie Zufriedenheit und Vertrauen zu schaffen. Aus der Erkenntnis heraus, dass keine Methode Perfektion erreicht, kommt in Kanban auch dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung ("kaizen") eine wichtige Rolle zu.

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Ausgabe /2019