Unter der Haube werkelt die Teradici-Firmware, die den PCoIP-Client enthält, der die Dekompression der Display-, USB- und Audio-Signale von der Workstation mit der Steckkarte bereitstellt. Für die Inbetriebnahme genügt es, den Zero-Client mit einem Bildschirm, Maus und Tastatur sowie dem Netzwerk zu verbinden. Nach dem Einschalten zeigt er zunächst einen einfachen Begrüßungsbildschirm an. Klickt man hier auf »Verbinden
«
, beginnt der Zero-Client per Broadcast nach Systemen mit Host-Card im Netzwerk zu suchen. Erkannte Maschinen werden dann in einer Liste mit ihrer jeweiligen IP- und MAC-Adresse zum Verbinden angezeigt. Zum Verbinden genügt ein Klick auf das gewünschte System in der Liste, anschließend wird sofort der Login-Bildschirm des Workstation-Betriebssystems angezeigt. Hier kann man sich nun mit den Credentials der Workstation anmelden.
Wie eingangs schon erwähnt, besteht der Vorteil beim Einsatz von Remote-Workstations nicht nur darin, dass sie sich unabhängig vom Standort bedienen lassen. Sie können auch einen wesentlichen Beitrag zu mehr Datenschutz und Datensicherheit leisten. Neben dem offensichtlichen Schutz vor physischer Manipulation und der Tatsache, dass zwischen Zero-Client und Workstation mit Host-Card ausschließlich verschlüsselte Informationen ausgetauscht werden, bieten auch die Zero-Clients verschiedene Möglichkeiten, Zugriffe auf die Workstation einzuschränken. So können zum einen natürlich Menüs und die Konfiguration des Zero-Clients selbst mit einem Passwort geschützt werden. Zum anderen lässt sich auch einschränken, ob und welche USB-Geräte am Zero-Client und damit an der Workstation verwendet werden dürfen.