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VPNaaS

Für großes Interesse sorgt auch die VPNaaS-Funktion, die Neutron nun über ein eigenes Plugin implementiert. VPNaaS zielt darauf ab, dass auf dem OpenStack-Netzwerkknoten VPN-Dienste laufen, mit denen sich Nutzer von außen unmittelbar verbinden können. Anschließend sind sie quasi in ihrem Cloud-Netzwerk per VPN eingeloggt und erhalten dort direkten Zugriff auf ihre virtuellen Systeme. Derzeit unterstützt VPNaaS nur IPsec, sodass die Einrichtung auf Client-Seite unter Umständen kompliziert sein könnte; grundsätzlich macht die Implementation aber einen guten Eindruck. Wer sich also nicht vor IPsec fürchtet, bekommt hier echten Mehrwert.

Treiberumbau

Und auch beim schon bestehenden Code hat sich einiges getan. Wer in der Vergangenheit Quantum mit Open vSwitch aufgesetzt hat, der weiß, dass es ein spezifisches Plugin für Open vSwitch in Quantum gab, so wie Plugins für andere SDN-Techniken ebenfalls zur Verfügung standen. Im OpenStack-Sprech sind all diese Plugins unter dem Oberbegriff »L2« zu einer Gruppe zusammengefasst, weil sie auf dem OSI-Layer 2 aufbauen. Das bestehende Plugin-System haben die Entwickler kräftig umgebaut: An die Stelle der einzelnen Plugins tritt nun ein eigenes Framework, das das Schreiben von L2-Agents durch generische Funktionen erleichtern und auch vereinheitlichen soll. Wer als Anbieter für spezifische Hardware bis dato ein L2-Plugin bauen wollte, braute im Wesentlichen sein eigenes Süppchen – nun gibt es einen dokumentierten Standard. Und noch einen sehr großen Vorteil bietet das Modular Layer 2 getaufte Prinzip, denn in Havana ist es erstmals möglich, mehrere L2-Techniken gleichzeitig einzusetzen, also verschiedene L2-Technologien nebeneinander in ein und derselben Cloud zu betreiben.

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Ausgabe /2020