Im Test: Western Digital Arkeia Virtual Appliance 10.2.7

Einfachheitshalber komplex

Einen besonders einfachen, zuverlässigen und erschwinglichen Datenschutz für Unternehmen verspricht WD mit seiner Arkeia Virtual Appliance. Für den Einsatz unter VMware vSphere fertig vorbereitet, ist sie in kürzester Zeit einsatzbereit und ermöglicht eine agentenlose Sicherung der virtuellen Maschinen ebenso wie ein agentengebundenes Backup sonstiger Server. Ob dies letztlich alles so gut und einfach funktioniert, wie vom Hersteller beworben, wollten wir genauer wissen und sind in unserem Test auf einige Punkte gestoßen, die nicht für weniger, sondern für mehr Komplexität sorgen.
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Laut eigenen Angaben ist Arkeia Software das erste Unternehmen auf dem Backup-Markt, das Sicherungsserver in drei verschiedenen Deployment-Versionen anbietet, nämlich als Software-Produkt, als physische sowie als virtuelle Appliance. Damit sind die gleichen Sicherungsfunktionalitäten mit allen drei Versionen verfügbar und Administratoren können die drei Varianten auch individuell kombinieren. Wir haben uns im Testlabor auf die virtuelle Appliance konzentriert, die sich am besten für Unternehmen eignet, die überwiegend mit virtuellen Umgebungen arbeiten. Das bedeutet nun nicht, dass sich der Einsatzbereich dieser Appliance nur auf virtuelle Maschinen beschränkt, sondern sie sichert auch physische Server und kann damit den gesamten Backup-Bedarf in einem Unternehmen abdecken.

Einfache Bereitstellung im OVM-Format

In der aktuellen Version unterstützt die Arkeia Virtual Appliance (AVA) die agentenlose Datensicherung unter VMware v-Sphere. Die meisten Administratoren dürften die Bereitstellung im OVM-Format begrüßen, da dies eine schnelle Inbetriebnahme verspricht. So mussten wir nur eine rund 640 MByte große gepackte Datei herunterladen, entpacken und konnten dann die Appliance mit wenigen Schritten über unseren VMware vCenter-Server in unsere vSphere-Umgebung importieren. Nach dem Starten der Appliance reichte ein Blick auf die Konsole, um die per DHCP bezogene IP-Adresse für die Anmeldung per Browser abzulesen. Dort meldet sich ein Einrichtungsassistent, der zuerst nach der Sprache (englisch, deutsch, französisch) fragt. Dann sind der gewünschte Hostname und die Passwörter für ein administratives Benutzer- sowie ein Systemkonto einzugeben. Auch lässt sich hier ein SSH-Zugang aktivieren. Auf der nächsten Seite des Assistenten kann der Administrator statt DHCP eine feste IP-Adresse vergeben. Dann ist ein Neustart erforderlich, um im Anschluss SMTP und NTP zu konfigurieren.

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