Neuerungen in IBM Notes und Domino 10

Raus aus der Sackgasse

Nach den Wirren um Versionsnummern, nicht eingehaltene Roadmaps, ein begrenztes Support-Versprechen und das Outsourcing der Entwicklung geht es nun endlich weiter mit IBM Notes und Domino. Zusammen mit dem Partner HCL verspricht IBM unter anderem Neuerungen und Verbesserungen bei der Datenbank, der AD-Integration und bei den Notes-Clients.
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IBM-Domino-Server und der dazugehörige IBM-Notes-Client haben eine treue Fangemeinde, was jedoch nicht verhindern konnte, dass in den letzten Jahren Marktanteile an Mitbewerber verloren gingen. Um so größer war die Freude, dass nach der verwirrenden Ankündigung von IBM, das Produkt noch "mindestens" bis 2021 zu unterstützen, IBM nun neue Entwickler und einen strategischen Partner für das Produkt präsentierte. Dieser neue Partner – HCL Technologies – kommt aus Indien und ist auf IT-Dienstleistungen aller Art inklusive Softwareentwicklung spezialisiert.

Als erste Maßnahme wurden "IdeaJams" abgehalten, in denen Kunden und Partner gegenüber IBM und HCL ihre größten Wünsche für eine weitere Roadmap äußerten. Die neuen Entwickler erhielten dadurch eine gute Übersicht über zukünftige Prioritäten. Zu lange wurden große Veränderungen aufgeschoben und nicht umgesetzt – das soll jetzt alles anders werden.

Vorgestellt wurde die grobe Roadmap zu IBM Notes und Domino V10 erstmals auf der "IBM THINK" – dem neuen IBM-Event für alle Branchen des Unternehmens (wir berichteten in der Juli-Ausgabe des IT-Administrator). Seither hat das Team rund um HCL diese Roadmap nun kontinuierlich konkretisiert.

Umfangreiche Arbeiten an der Datenbank

Die Entwicklung des Produkts erstreckt sich über alle Bereiche. Natürlich spielt der Server hier eine ganz zentrale Rolle, wobei zwischen dem Server als Backend und als Entwicklungsplattform zu unterscheiden ist. Die größte Stärke des Domino ist sicherlich die NoSQL-Datenbank-Struktur, die schon immer das Fundament jeder Umgebung war. Dabei wird das IBM-eigene NSF-Format verwendet, das aber zugegebenermaßen ein wenig in die Jahre gekommen ist, denn lange hat sich an der grundlegenden Architektur von NSF-Datenbanken nichts getan. Funktionen wie Replikation, Indizierung und Suche, Rechtesystem und

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