Oracle entwickelt Einsteiger-Sparc "Sonoma"

30.07.2015

Während Debian den Support für Sparc-Prozessoren einstellt, will Oracle einen leistungsfähigen Entry-Level-Sparc-Prozessor vorstellen, der gegen Intels Xeon antritt.

Das Debian-Projekt hat angekündigt, die Sparc-Pakete aus den Debian-Branches Unstable, Experimental und Jessie-Updates entfernt. Schon vorher war der Sparc-Support für den Branch eingestellt worden, in dem das Debian-Release 8.0 Jessie entwickelt wurde, weshalb es für das Release auch keine Sparc-Version gibt. Der Grund dafür ist, dass es zu wenige Debian-Entwickler gibt, die sich um die Sparc-Plattform kümmern.

Indessen ist die Sparc-Architektur nicht am Ende. Zwar hat der derzeitige Inhaber Oracle, der Sparc seinerzeit mit Sun übernommen hat, mittlerweile viele x86-basierte Systeme im Angebot, entwickelt aber weiterhin für die High-End-Systeme neue Sparc-Prozessoren wie den M7.

Neu ist, dass Oracle jetzt an einem Entry-Level-Prozessor mit Sparc-Architektur arbeitet, der hinsichtlich Preis und Leistung gegen Intels Xeon-Reihe antreten soll. Im Vordergrund sollen bei der Prozessorreihe mit dem Codenamen "Sonoma" weniger bloße Leistungsdaten wie Taktrate und Cores stehen, sondern Subsysteme, die bestimmte Workloads wie Datenbankanwendungen und Verschlüsselung beschleunigen.

Mehr Informationen über den neuen Sparc-Chip soll es Ende August auf der Hot-Chips-Konferenz geben. Dort ist ein Vortrag mit dem Titel "Oracle’s Sonoma Processor: Advanced low-cost SPARC processor for enterprise workloads" angekündigt.

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