Workshop: Login-Skripte auf dem Prüfstand

Wettkampf der Skripte

Anmeldeskripte leisten bei der Vorbereitung eines PC-Arbeitsplatzes einen wichtigen Dienst, erstellen sie doch für jeden Mitarbeiter anhand seines Anmeldekontextes eine individuelle Arbeitsplatzumgebung. Während das Scripting bei älteren Windows-Versionen auf Batch-Dateien und Visual Basic-Skripte beschränkt war, sind seit Windows 7 auch Skripte auf PowerShell-Basis möglich. Der Workshop vergleicht diese drei Möglichkeiten anhand von vier Standardaufgaben.
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Windows XP war bezüglich Scripting auf Batch-Dateien und VBScript beschränkt. Seit Windows 7 ist auch die PowerShell in den Scripting-Olymp aufgerückt. Doch ist die PowerShell wirklich um soviel besser? Um hier für Klarheit zu sorgen, schicken wir die drei Technologien Batch (Anweisungen und Binaries interpretiert durch die cmd.exe), VBScript (Visual Basic Script Edition, verarbeitet durch oder ) und PowerShell (Konsole mit zusätzlicher Script Engine für PS1-Dateien) auf den Prüfstand. Dabei betrachten wir vor allem drei Dinge:

- Wie leistungsfähig ist jede Technologie?

- Wo liegen Begrenzungen und Einschränkungen?

- Wie intuitiv ist jede Technologie, wie gut ist diese dokumentiert?

Zielsetzung und Szenario

Die Bereiche, auf die ein Login-Skript abzielt, lassen sich grob in Infrastruktur und lokales System unterteilen. Infrastrukturelle Zielsetzungen wären zum Beispiel Freigaben verwalten, insbesondere das Zuweisen von Netzlaufwerken, oder die Anbindung eines Netzwerkdruckers und das Setzen des Standarddruckers. Für die Vorbereitung des lokalen Systems könnte die Ausführung von Programmen notwendig seiwerden, die Veränderung eines Registry Schlüssels oder das Anlegen einer Verknüpfung.

Wir wollen typische Aufgaben eines Anmeldeskripts mit allen drei Scripting Engines von Microsoft realisieren – Batch, VBScript und PowerShell ab Version 3: Eine Freigabe soll gemappt, ein Netzwerkdrucker hinzugefügt, eine Datei ausgeführt und die Registry verändert werden. Bei einem Fehler soll eine Ausgabe erfolgen.

Share verbinden

Betrachten wir zunächst eine der Standardaufgaben bei der Vorbereitung eines Desktops, die Verbindung zur Freigabe eines Servers. Die Freigabe “DOCS” eines Servers “SRV” soll durch das Laufwerk “M” repräsentiert werden. Die Übergabe von

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