NAS-Speicher mit einer Kapazität von einigen Dutzend Terabyte, wie sie sich für mittelständische Anwender eignen, nimmt die ADMIN-Redaktion in der Ausgabe ... (mehr)

Overland SnapServer N2000

Overland setzt bei seinem SnapServer N2000 auf sein Linux-basiertes GuardianOS als Betriebssystem. RAID, Volumes, Quotas und Snapshots gehören genauso zum Repertoire wie NFS, FTP, SMB, Apple AFP oder iSCSI. Die Kapazität des N2000 lässt sich durch bis zu fünf Erweiterungseinheiten vom Typ E2000, die als 2 HE-Module über SAS an den N2000 angebunden werden, auf bis zu 144 TByte erweitern. Ohne diese Erweiterungen muss man sich mit den 12 internen Plattenslots des N2000 begnügen.

Der Administrator kann über verschiedene Wege auf das N2000 zugreifen: Über den SnapServer Manager, das Kommandozeilen-Werkzeug SnapCLI sowie über ein Web-Interface. Der SnapServer Manager gibt einen guten Überblick über den Status des Fileservers, und auch das CLI steht dem Web-Interface mit Hinblick auf den Funktionsumfang in nichts nach. Die Web-GUI protzt zwar nicht gerade mit aufwendigem Design, lässt sich aber flott bedienen. Die auf verschiedene Rubriken verteilten Menüs und eine Site Map erleichtern das Auffinden einzelner Punkte, eine übersichtlichere Baumansicht könnte das noch verbessern. Auch die SnapExtensions – beispielsweise der CA Antivirus Scanner – könnten etwas mehr hervorgehoben werden.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme empfiehlt es sich, die Option »Network | Web | Enable (non-secure) HTTP Access« zu deaktivieren, wodurch eine verschlüsselte Verbindung zum Administrationsbereich erzwungen wird.

Disk-Management

Die eingebauten Storage Guides bieten Hilfestellung beim Einrichten der RAID 0-,1-, 10-, 5- oder 6-Sets, unter anderem durch kurze technische Erklärungen. Auch beim Konfigurieren eines Volumes und beim Einrichten eines Shares verhindern die Guides fehlerhafte Einstellungen. Außer über die Guides kann das Disk-Management natürlich auch manuell eingerichtet werden, wobei es womöglich etwas irritiert, dass sich der Menüpunkt »Shares« in der Rubrik »Security« findet. Mit Snapshots wird der Admin zum ersten Mal beim Anlegen eines Volumes konfrontiert. Die Standardeinstellungen reservieren 20 Prozent der RAID-Größe als Snapshot-Speicher. Reicht der vorhandene Snapshot-Speicher für einen weiteren Snapshot nicht mehr aus, löscht der SnapServer automatisch den ältesten Snapshot. Will man auf die Daten eines Snapshots direkt zugreifen, ist bei der Erstellung eines Shares die erweiterte Option »Create Snapshot Share« zu aktivieren.

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