Immer mehr Firmen zieht es in die Cloud und die Nutzung von Public-, Private- und Hybrid-Clouds gehört längst zum Alltag. Im Juli befasst sich ... (mehr)

SmartProxy aktivieren

Eingangs fand bereits der SmartProxy Erwähnung, der für ManageIQ zwischen den Virtualisierungsumgebungen und der ManageIQ-Engine übersetzt. Der Dienst muss in einer ManageIQ-Umgebung vorhanden sein und läuft wahlweise direkt auf der Appliance oder auf einem anderen Host. Wer Variante eins möchte, muss SmartProxy aber händisch aktivieren. Denn in der Appliance ist er ab Werk abgeschaltet. Das Aktivieren des SmartProxy geschieht über den Menüpunkt "Settings / Configuration". Nach einem Klick auf "Zones" und "Default Zone" erscheint der Host-Eintrag. Bei der Auswahl der ManageIQ-Engine erscheint wieder rechts die Liste der verfügbaren Dienste. Hier sollte "SmartProxy" auf "On" stehen. Dann legt ein Klick auf "Ok" die Konfiguration an.

Bild 2: Compliance-Regeln legen fest, dass bestimmte Zustände von VMs zu automatischen Aktionen führen.

Der Weg zu virtuellen Umgebungen

Wenn die grundlegende ManageIQ-Konfiguration abgeschlossen ist, steht die Konfiguration der virtuellen Umgebungen auf dem Plan. Schließlich bringt ManageIQ nichts, wenn es keine Ziel-Plattformen für den Betrieb von VMs im Hintergrund kennt. ManageIQ unterscheidet zwischen zwei Arten von Anbietern: Cloud-Anbietern auf der einen Seite stehen Infrastrukturanbieter auf der anderen Seite gegenüber. Die Trennung ist allerdings unscharf, denn freilich ist auch ein Cloud-Anbieter ein Infrastrukturanbieter. Letztlich geht es dem Hersteller hier offensichtlich darum, zwischen "etablierter" Virtualisierung etwa mit VMware und Cloud-Virtualisierung (OpenStack, Amazon AWS) deutlich zu unterscheiden. Die Einrichtungsprozesse der beiden Anbieter-Typen sind im Detail dann auch unterschiedlich.

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