Sicherheitslücke in Ansible gepatcht

11.01.2017

Ein schwerwiegender Bug in der Konfigurationsmanagement-Software lässt sich unter Umständen dazu verwenden, den Management-Rechner zu übernehmen. 

Unter dem Kürzel CVE-2016-9587 wird ein Bug in der Konfigurationsmanagement-Software Ansible geführt, der es ermöglicht, auf dem Management-Rechner eigenen Code auszuführen. Obwohl normalerweise wenig Gefahr von den verwalteten Clients ausgeht, weil die Konfiguration vom zentralen Server gemanagt wird, gibt es über die sogenannten Facts eine Möglichkeit, dem Server manipulierte Daten unterzuschieben. Über die Facts übermitteln Clients verschiedene Informationen an den Server, zum Beispiel über installierte Software oder die verwendete Hardware. 

Manipulieren Angreifer die Facts in einer bestimmten Art und Weise, wozu sie die Kontrolle über einen Client erlangen müssen, können sie eigenen Code auf dem Management-Rechner ausführen. Gefunden haben die Lücke die Security-Experten der Firma Computest. In ihrem Security-Advisory zeigen sie mehrere Möglichkeiten, Facts entsprechend zu manipulieren. 

Vor der Veröffentlichung des Bugs haben sie die Ansible-Entwickler informiert, sodass mit den Ansible-Versionen 2.1.4 R1 und 2.2.1 RC3 zwei gefixte Pakete zur Verfügung stehen

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