DRBD

DRBD (Distributed Replicated Block Device) ist eine freie Software zur Replikation von Block Devices (Festplatten) übers Netzwerk. Als Kernel-Modul dient DRBD es dazu, ein Blockgerät von einem Server in Echtzeit auf einen anderen Server zu spiegeln. DRBD wird häufig verwendet, um Hochverfügbarkeit (High Availability) von Diensten mit Linux-Servern zu realisieren. Neue DRBD-Version beherrschen auch Setups, in denen beide Knoten gleichzeitig das DRBD-Device mounten und nutzen dürfen, man spricht dann von einer Active/Active- oder Master/Master-Konfiguration. Dafür ist allerdings ein Dateisystem nötig, das Schreibkonflikte erkennen und verhindern kann, beispielsweise OCFS2.

Unsere Angebote zu "DRBD"

25.11.2013

Storage-Cluster auf Knopfdruck

In einem Blog-Eintrag kündigt Linbit eine neue Applikation an, die die Verwaltung von DRBD-Clustern radikal vereinfachen soll.

09.01.2012

Nichts exklusiv

Cluster-Dateisysteme wie GFS2 und OCFS2 ermöglichen vielen Clients den gleichzeitigen Zugriff auf ein Storage-Device. Dank DRBD und Pacemaker wird der Dienst so auf günstige Weise redundant – allerdings hat die Sache ein paar Haken.
08.11.2011

Aus der Werkstatt

HA-Cluster und umfassende HA-Setups bergen viele Fallstricke und bieten sehr viele Fettnäpfchen. Wer mit dem Fuß in einem solchen steht, findet in diesem Artikel die Lösung für das Problem.
08.11.2011

Die Speicherwolke

Diese Fortsetzung des HA-Workshops setzt das Konzept des letzten Teils auf neue Füße und sorgt für die Skalierbarkeit. Dreh- und Angelpunkt: ein SAN-Drop-In mit DRBD, iSCSI und Pacemaker.

Wenn Sie sich für DRBD interessieren:

04.10.2011

Fork der DRBD-Konsole

Die von der Firma LinBit entwicklete bekannte DRBD-Managementkonsole DRBD MC wurde offenbar eingestellt.

Artikel der Woche

Anti-Ransomware-Tools

Ransomware ist nach wie vor eine Plage und das Potenzial, das derartige Schadsoftware besitzt, stellte erst Mitte Mai "WannaDecrypt0r" unter Beweis. Der beste Schutz vor Ransomware sind Backups, doch das wissen auch die Erpresser. Daher begnügen sich diese in Zukunft nicht mehr damit, Dateien "nur" zu verschlüsseln. Vielmehr kopieren sich Angreifer die Daten und drohen mit deren Veröffentlichung. Angesichts zahlloser neuer Varianten lassen sich Virenwächter regelmäßig austricksen. Spezielle Anti-Ransomware-Tools versprechen daher Abhilfe. (mehr)
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