SSH-Client in Windows 10

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In aktuellen Windows-10-Builds ist der OpenSSH-Client schon als Beta-Feature enthalten. Mit wenigen Klicks kann der SSH-Client aktiviert werden.

Mit dem Build 1709, dem "Fall Creators Update" hat Windows 10 auch ein paar versteckte Features eingeführt, die für Admins und Poweruser interessant sind. Das beste für Linux- und Unix-Anwender ist vermutlich die Integration des bereits vor zwei Jahren angekündigten SSH-Clients, der auf OpenSSH basiert.

Um den SSH-Client auf Windows zu aktivieren, müssen Sie "Optionale Features" öffnen und dann auf "Feature hinzufügen" klicken, wo Sie unter anderem den SSH-Client finden. Alternativ geben Sie auf der Commandline ein

/dism /online /Add-Capability /CapabilityName:OpenSSH.Client~~~~0.0.1.0

Künftige Versionen des OpenSSH-Clients für Windows können Sie über den folgenden Aufruf ausfindig machen:

/dism /online /Get-Capabilities | findstr /i openssh

Anschließend können Sie den Client, der in "C:\WINDOWS\System32\OpenSSH" installiert wurde, auf der Commandline wie von Linux gewohnt nutzen, also beispielsweise auch lokales und Remote-Port-Forwarding verwenden und so weiter.

Neben dem SSH-Client steht mit Windows 10 1709 auch ein OpenSSH-Server als Beta zur Verfügung. Per Default landen Anwender, die sich per SSH auf Windows einloggen in einer "Eingabeaufforderung" (CMD.EXE), aber grundsätzlich ist die verwendete Shell konfigurierbar. Windows 10 unterstützt damit auch PowerShell Remoting über SSH.

Den Quellcode des OpenSSH-Ports hat Microsoft schon länger auf Github veröffentlicht.

13.12.2017

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