Systeme: Neue Features von XenClient Enterprise 5.1.3

Desktop to go

Citrix XenClient Enterprise bringt die Vorteile der Desktop-Virtualisierung auch zu den Benutzern, die eine lokale Ausführung – etwa auf dem Laptop – mit hoher Sicherheit und zentraler Steuerung benötigen. Allerdings lässt sich konstatieren, dass bisherige Versionen noch nicht tauglich für den Unternehmenseinsatz waren. Doch Citrix verliert dieses Ziel nicht aus den Augen und stellt im neuen Release 5.1.3 ein neues VM-Image-Format sowie einen Typ-2-Hypervisor für Macs vor. Wie weit die neuen Features XenClient auf dem Weg ins Unternehmen voranbringen, zeigt dieser Artikel.
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Seit der Akquisition der Firma VirtualComputer und ihres Produktes nxTop durch Citrix im Juni 2012 hat sich nicht nur der Name des Produktes von nxTop zu XenClient Enterprise geändert, es wurde auch stetig weiterentwickelt. Die Software besteht aus zwei Hauptkomponenten: Dem Client-Hypervisor, XenClient Enterprise Engine genannt, und dem Management-Server "XenClient Enterprise Synchronizer", der sich sowohl als zentraler Server als auch als sogenannter Remote-Cache-Server installieren und nutzen lässt.

Dabei unterscheiden wir zwischen Erweiterungen des zentralen Managements und Erweiterungen auf Seiten der XenClient Enterprise Engine. Zusätzlich zur XenClient Enterprise Engine als Typ-1 Hypervisor hat Citrix nun auch einen Typ-2 Hypervisor in das Produkt integriert, den "XenClient DesktopPlayer for Mac" – aber dazu später mehr.

Wichtige Hinweise zur Erstkonfiguration

Bevor wir uns den Neuerungen der letzten Zeit widmen, zeigen wir zunächst einige wichtige initiale Konfigurationsschritte auf, die nach der Installation des Synchronizers überprüft und in den meisten Fällen angepasst werden müssen.

Nach der Installation des Management-Servers kann standardmäßig jeder authentifizierte Benutzer (sofern der Synchronizer-Server einer Domäne zugeordnet ist) die Weboberfläche des Synchronizers aufrufen. In der Standardeinstellung haben diese Benutzer Zugriff auf die Konsole und bekommen die Default Administrator-Rolle zugewiesen, die volle Administrationsrechte beinhaltet. Um dies zu unterbinden, sollten Sie den Standardkonsolenzugriff abschalten. Somit muss jeder Administrator im Synchronizer angelegt beziehungsweise aktiviert werden. Die Checkbox "Default Console Access" in der Übersicht auf der Administrators Node ist dann wie in Bild 1 zu deaktivieren.

Die nächste Einstellung betrifft das Programm zur Verbesserung der

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