Systeme: Flash-Speicher effizient nutzen

Flash auf der Überholspur

Flash als kleines und günstiges Speichermedium gibt es im Konsumentenumfeld seit Jahrzehnten. Doch inzwischen ist Flash auch in Unternehmen gefragt und findet den Weg ins Rechenzentrum. SSDs besitzen zwar einen hohen Grad an Reife und haben ein Preisniveau erreicht, der sie auch für kleine Firmen interessant macht. Doch will ihr Einsatz gut durchdacht sein – besonders in virtuellen Landschaften.
Speicher muss nicht nur laufend größer werden, sondern auch schneller. In Zeiten von Virtualisierung und immer leistungsfähigeren Rechnern, die zeitnah auf ... (mehr)

In letzter Zeit kommen immer mehr neue Hersteller auf den Markt, die Storage mit Flash für das Rechenzentrum anbieten. Abhängig vom Einsatzgebiet können teure All-Flash-Arrays sinnvoll sein, oft genügt jedoch nur eine Flash-Ebene in einem hybriden Gerät. Der Trend kommt nicht von ungefähr: Leistung wird in heutigen Rechenzentren händeringend benötigt. Mobile Geräte, das Internet der Dinge, Applikationen in Echtzeit und Streaming von Video bringen die Leistungsfähigkeit vieler Rechenzentren an die Grenzen und es liegt an den IT-Administratoren, hohe Quality of Service (QoS) für jede Applikation oder VM bereitzustellen. Flash kann den Leistungsengpass Storage beseitigen – wenn auch zu einem entsprechend hohen Preis. Aber wann ist der Einsatz von Flash wirklich sinnvoll, welches Gerät ist angebracht und wie wirken sich die Effekte der Virtualisierung auf Storage im Allgemeinen aus, traditionell mit HDDs oder Flash?

HDDs stoßen an ihre Leistungsgrenzen

Festplatten bilden seit Jahrzehnten das Fundament jedes Unternehmensspeichers. Sie eignen sich zwar gut für hohe Kapazitäten, doch wenn es um hohe Performance geht, stoßen sie schnell an ihre Grenzen. Auch die schnellsten HDDs haben Zugriffszeiten von drei bis vier Millisekunden, was Lese- und Antwortzeiten stark verlangsamt und nur rund 400 IOPS pro Festplatte bietet. Um die Leistung von HDDs zu maximieren, wurden bisher Hunderte von Spindeln in ein System gepackt – auch wenn die Kapazität gar nicht benötigt wurde. Hoher Stromverbrauch für Betrieb und Kühlung sowie hoher Platzbedarf waren die Folge. Dem gegenüber haben SSDs eine rund 20-mal geringere Latenz und bieten zehntausende IOPS. Geringe Latenz, hohe IOPS, hohe Datendichte, geringer Stromverbrauch und der im Vergleich zu DRAM immer noch recht geringe Preis sorgen heute dafür, dass Flash als hoch performanter Storage-Tier Einzug gehalten hat.

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