FileMaker Pro 14

Gemeinsam arbeiten

Nicht nur in großen Unternehmen ist es wichtig, Informationen zentral zu sammeln und Prozesse zu standardisieren. Umso besser ist es, wenn eine Software die Abläufe und die Zusammenarbeit unterstützt. Wie hilfreich die Neuerungen der Kollaborations- und Skript-Funktionen von FileMaker Pro 14 dabei sind, haben wir uns genauer angeschaut. Vieles schien auf den ersten Blick einfacher, als es letztlich war.
Administratoren sind oft mit sich wiederholenden Abläufen beschäftigt, die sich leicht automatisieren lassen. Damit bleibt Zeit für wichtigere Aufgaben und ... (mehr)

Bereits vor 30 Jahren erschien die erste FileMaker-Version. Damals noch als Konkurrenz zu Microsoft FoxPro und dBASE, entwickelte sich das proprietäre Datenbanksystem weiter und dient heute der Verwaltung von Daten und zur Entwicklung von Datenbankanwendungen. Seitdem hat der Hersteller, heute eine Tochterfirma von Apple, sein Tool mehrfach neu erfunden. Nachdem er vor gut zehn Jahren das gesamte Datenmodell komplett revidiert und die Lösung neu programmiert hatte, erweiterte FileMaker 2012 das noch heute gültige Format und spendierte dem System eine integrierte iOS-Unterstützung.

Mit FileMaker Pro 14 veröffentlichte FileMaker im Mai dieses Jahres die aktuellste Version und stattete sie unter anderem mit einem neuen Skript-Arbeitsbereich aus. Dieser dient der Automatisierung von Prozessen und soll eine Vielzahl neuer Funktionen erhalten haben. Aber auch das Bearbeiten von Layouts ist einfacher geworden.

Alles in einer Datei

Um FileMaker sinnvoll zu nutzen und damit Automatisierungen umzusetzen, ist es wichtig, das Grundprinzip des Produktes zu verstehen. FileMaker ist eine dateigestützte Datenbank, die alle relevanten Daten in einer Datei abspeichert. Damit hält die Software alle Daten vor – sowohl für die Eingabemaske als auch die Datenbank selbst. Eine Trennung auf Dateiebene von Content und Layout gibt es nicht. Auch ist kein eigenständiger Datenbank-Server wie MySQL oder MS SQL notwendig. Für den Betrieb genügt vielmehr die FileMaker-Software, um die Eingabe zu tätigen und eigene Anwendungen zu erstellen.

Ab der Advanced-Version ist noch ein Runtime-Maker integriert, durch den Anwender die Datenbank ohne eine FileMaker Pro-Installation nutzen können. So läuft FileMaker problemlos auf Standalone-Desktop-Rechnern. Mit FileMaker Go 14 ist außerdem eine iOS-App erhältlich, die eine mobile Dateneingabe erlaubt, zum Beispiel bei Außendienstmitarbeitern oder für

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