VMware Mirage 5.7 und Windows 10

Migration versüßt

VMware bietet mit Mirage 5.7 Unterstützung für Windows 10. Eine Aktualisierung von physischen und virtuellen Endgeräten von früheren Windows-Versionen zu Windows 10 ist damit gewährleistet. Auch in View-Umgebungen verwaltet Mirage Basis- und App-Layer. Einen Überblick der aktuellen Funktionen und der Migration von Windows-Clients gibt dieser Artikel.
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Mit der Version 5.7 von Horizon Mirage stellt VMware die Unterstützung von Microsofts neustem Betriebssystem Windows 10 in den Mittelpunkt. VMware Mirage ist eine Softwareverteilungslösung für die Verwaltung physischer und virtueller Desktops. Nach der Installation der Mirage-Clientsoftware auf einem Windows-PC wird eine vollständige virtuelle Kopie des Endpunkts im Rechenzentrum zentralisiert. Der so genannte CVD (Centralized Virtual Desktop) wird nun fortwährend mit dem Endpunkt synchronisiert. Es werden sowohl Änderungen des Benutzers zum Rechenzentrum hochgeladen als auch Änderungen seitens der IT-Abteilung heruntergeladen und auf dem PC des Benutzers angewendet.

Dies ermöglicht der IT-Abteilung eine zentralisierte Endgeräteverwaltung für Betriebssysteme, Applikationen, Treiber und Benutzerprofile. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den CVD des Benutzers von einem Endgerät auf ein anderes zu migrieren, etwa bei einem Hardwaredefekt oder dem Verlust eines Laptops im Außeneinsatz. Die Verwaltung der Endgeräte wird durch diese zusätzliche Recovery-Funktionalität abgerundet.

Eine Mirage-Installation planen

Vor dem Verwalten steht die Installation, die üblicherweise mit der Planung beginnt. Die Mirage-Infrastruktur lässt sich einfach in das schon bestehende RZ virtuell einbinden. Als Minimalanforderung werden drei Windows Server 2008 R2 benötigt, die sich in der Domäne befinden. Als Datenbank können Sie eine SQL-Express-Datenbank verwenden – seit der Mirage-Version 5.6 wird auch SQL Express 2014 unterstützt. Der Mirage-Management-Server steuert und verwaltet die Mirage-Server beziehungsweise den Mirage-Server-Cluster. Auf dem Management-Server läuft eine Mongo-Datenbank zum Speichern von Systemdateien und um die IOPS zu reduzieren. Der Mirage-Server synchronisiert Daten zwischen dem Mirage-Client und dem Datencenter. Die Speicherung und Bereitstellung von

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