DAS LETZTE WORT

»Wind in den Wolken«

Im nordfriesischen Braderup, nahe der dänischen Grenze, steht das grüne Rechenzentrum von Windcloud. Das Start-up bietet nachhaltige Rechenzentrums-Dienstleistungen und bezieht die Energie für seine Rechenzentrums-Infrastruktur aus einem nahegelegenen Windpark. Karl Rabe hat das Unternehmen gemeinsam mit den beiden Windpionieren Theo Steensen und Jan-Martin Hansen gegründet. Er ist derzeit sowohl einer der Chefs, packt daneben aber auch tatkräftig als Administrator des jungen Unternehmens mit an.
Trotz des Siegeszugs der Cloud ist die Infrastruktur eines Unternehmensnetzwerks noch immer physisch. Und auch das Rechenzentrum mit viel Blech und Kabeln ... (mehr)

Karl Rabe, IT-Aministrator

Geburtsjahr: 6.12.1983Hobbys: Reisen mit dem Bulli, Laufen und SchwimmenAdmin seit: 6 Monaten- Ausbildung zum Diplom-Ingenieur Mechatronik (MBA).- Heute Gründer, Chef und Administrator.- Die OpenStack-Architektur seiner Firma Windcloud- Ansonsten Open-Source-Infrastruktur mit Nagios, Zabbix, MAAS, Juju und anderen. Eine Ausnahme bildet nur die Netzwerkmanagement-Software von Huawei.

Warum sind Sie IT-Administrator geworden?

Ich wollte eine grüne Cloud starten, damit wurde ich zum Chef und Administrator.

Welche Aspekte Ihres Berufs machen Ihnen am meisten Spaß – und welche weniger?

Ich mag es, Flaschenhälse aller Art sowie das Netzwerk und die Speicherumgebung zu optimieren. Wir versuchen, in unserem Rechenzentrum OpenStack performanter zu machen.

Warum würden Sie einem jungen Menschen raten, Administrator zu werden?

Wir brauchen junge Menschen, die die Zukunft gestalten wollen. Dazu gehört auch die fortschreitende Digitalisierung. Es wird keine Alternativen geben. Zukünftige Generationen müssen sich damit auseinandersetzen. Aus diesem Grund halte ich es für wichtig, die Digitalisierung im Berufsleben zu gestalten. Das ist ja auch eine spannende Aufgabe, die nie langweilig wird.

An welchem Projekt werden Sie in nächster Zeit arbeiten?

Derzeit steht eine eigene Abrechnungs- und Monitoring-Software für OpenStack ganz oben auf unserer Agenda. Darüber hinaus wollen wir die Big-Data-Performance verbessern und den Container-Einsatz auf den Weg bringen.

Mit welcher aktuellen IT-Technologie würden Sie gern einmal arbeiten?

Seit Juli haben wir ARM-basierte Serverprototypen ins Haus. Auf diese Technologie freue ich mich schon sehr. Effizienz ist nur über bessere CPU-Architekturen machbar.

Wie denken Sie, arbeitet ein

...

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