Flocker 1.0 managt Speicher-Backends für Docker

18.06.2015

Die freie Lösung für Docker-Datenmanagement liegt jetzt in Version 1.0 vor. Unterstützt wird auch Storage von EMC.

Flocker, eine freie Lösung für Docker-Datenmanagement ist jetzt in Version 1.0 verfügbar. Flocker kümmert sich um Speicher-Backends von Docker-Containern, die selbst aufgrund ihres flüchtigen Charakters keine dauerhafte Datenspeicherung erlauben. Damit lassen sich beispielsweise Datenbanken wie Redis, MongoDB, MySQL und PostgreSQL einfacher mit Docker betreiben.

Flocker unterstützt blockbasierten Storage wie Amazon EBS (Elastic Block Storage), Rackspace Cloud Block Storage und die beiden Lösungen ScaleIO und XtremIO. Lokaler Storage wird von Flocker in Form des ZFS-Dateisystems unterstützt, derzeit aber noch in einem experimentellen Stadium.

Der Flocker-Dienst lässt sich mit einem Tool auf der Kommandozeile steuern oder über eine API, die derzeit für den Programmiersprachen Go, Python und Ruby verfügbar ist. Damit lassen sich beispielsweise Multi-Container-Anwendungen für Docker starten, die sich über mehrere Hosts erstrecken. Administratoren können mit dem Flocker-Tool auch Container von einem Host zum anderen migrieren. Die von Flocker verwalteten Data Volumes lassen sich mit dem Kommandozeilentool und der API in Container einbinden und als experimentelles Feature auch von einem Server zum anderen migrieren.

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