FreeNAS 9.3 bootet von ZFS und vereinfacht Installation

12.12.2014

Die FreeNAS-Entwickler haben mehr als 1000 Bugs behoben und dabei sogar noch Zeit gefunden, neue Features zu integrieren.

Ab der jetzt erschienenen Version 9.3 unterstützt FreeNAS das Booten von ZFS-Dateisystemen. Für mehr Zuverlässigkeit sind dabei sogar Mirror-Setups möglich, die ein Duplikat der Partition anfertigen. Außerdem ist es mit ZFS möglich, sogenannte Cloned Environments zu verwenden, die Rollbacks auf eine frühere Betriebssystemversion ermöglichen, etwa im Fall fehlgeschlagener Updates. Dazu gibt es ein Boot-Menü, das die Auswahl eines Environment erlaubt. Dazu verwendet FreeNAS 9.3 jetzt den Grub2-Bootloader.

Für frischgebackene FreeNAS-User gibt es einen Setup-Wizard, der beim Einrichten des NAS-Speichers hilft und beispielsweise die Konfiguration des Speicher-Pools und der Verzeichnisdienste umfasst. Dabei geht der Assistant nicht-destruktiv vor und schreibt die Änderungen erst am Ende der Konfiguration auf die Festplatte.

Das Update-System wurde von den FreeNAS-Entwicklern gründlich überarbeitet. Es gibt nun kryptografisch signierte Delta-Pakete, die die zu übertragene Datenmenge von Updates reduzieren. Darüber hinaus werden Updates in sogenannten Trains verwaltet, die es dem Anwender erlauben, sich auf bewährte stabile Updates zu beschränken oder auch Updates mit neuen Features einzubeziehen. Dies lässt sich in Verbindung mit den Boot Environments dazu verwenden, neue Features auszuprobieren, die ein "Train" bietet, und bei Nichtgefallen wieder auf einen anderen Zug aufzuspringen.

Das ISO-Image, das unter http://download.freenas.org/9.3/RELEASE/x64/ zu finden ist, kann ab dieser Version für CD-Installation und USB-Booten verwendet werden.

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