MariaDB erhält Geldspritze

22.01.2016

Mit neun Millionen US-Dollar soll die weiter Entwicklung der Open-Source-Datenbank gesichert werden. 

Die hinter der freien Datenbank MariaDB stehende Firma bekommt neun Millionen US-Dollar Kapital, um Vertrieb und Entwicklung des Produkts zu fördern. Zu den Geldgebern gehören unter anderem Intel Capital und California Technology Ventures. 

Gleichzeitig wurde mit Michael Howard ein neuer Geschäftsführer für die Firma bestimmt, der vorher schon für EMC und Oracle tätig war. Der Firmengründer und MySQL- sowie MariaDB-Erfinder Michael "Monty" Widenius ist weiterhin als CTO tätig. 

MariaDB ist als gleichwertiger Ersatz für MySQL konzipiert, den Administratoren ohne Änderungen im Austausch für MySQL verwenden können. Ein Grund dafür waren Änderungen an der MySQL-Lizenz durch Oracle nach der Übernahme der Firma Sun, die die Rechte am MySQL-Code besaß.

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