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Verteilte Datenbank mit MySQL-Proxy

Zwischen-Welt

Fazit

MySQL-Proxy ist eines der leistungsfähigsten Tools in der Szene. Durch den geschickten Einsatz von Lua hat der Administrator beziehungsweise Entwickler nahezu uneingeschränkte Möglichkeiten Abfragen und deren Ergebnisse zu überwachen und zu modifizieren. Eine kurze Einarbeitung in die Sprache vorausgesetzt gibt es hier nahezu keine Limitierungen. Selbst automatische Tuning-Szenarien, wie das Anlegen von Indexes bei häufigem Full-Table-Scan durch wäre vorstellbar. Auch der Aufruf von Systemprogrammen und Rückgabe deren Ergebnisse im MySQL-Client sind ohne umfangreiches Skripting zu realisieren. Hinsichtlich Performance erzeugt der Proxy im transparenten Modus kaum Overhead und der entsprechende Nutzen und die dadurch erreichte Flexibilität sprechen für sich.

Infos

  1. MySQL-Proxy-Homepage: http://forge.mysql.com/wiki/MySQL_Proxy
  2. Tim Schürmann, Lua-Skripting, Linux-Magazin Sonderheft 02/07, S. 16
  3. Jan Kneschkes MySQL-Proxy-Seite: http://jan.kneschke.de/projects/mysql/mysql-proxy
  4. Referenz zu MySQL 5.0: http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/en
  5. Einführung in MySQL-Proxy: http://dev.mysql.com/tech-resources/articles/proxy-gettingstarted.html

Der Autor

Bernd Erk ist Technischer Leiter der NETWAYS GmbH (www.netways.de), welche seit über 10 Jahren im Bereich Open Source Systems Management und Datacenter-Solutions tätig ist und hat langjährige Erfahrung im Bereich verteilter Architekturen und Server- und Datenbank-Tuning.

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