Einfach administrierbare Private Cloud
Heiter bis wolkig
Wer seine Daten etwa wegen Sicherheits- oder Datenschutzbedenken nicht außer Haus geben mag, bereits über Server-Hardware und Storage verfügt, aber gleichzeitig keine Admins mit Cloud-Ambitionen im Haus hat, dem soll die "Customer Cloud" der KAMP Netzwerkdienste GmbH aus Oberhausen auf den Leib geschrieben sein. Der Anwender nutzt die vorhandenen eigenen Rechen- und Speicherressourcen, verwaltet sie aber mit einer leicht bedienbaren Browserapplikation, die KAMP für ihn hostet.
Damit die entfernt laufende Verwaltungssoftware und die Hardware vor Ort Hand in Hand arbeiten können, muss der lokale Server mit einem eigens erzeugten Betriebssystem-Image von CD oder USB-Stick gebootet werden. Damit startet er einen vorkonfigurierten und abgeschotteten Ubuntu-Server, der die Virtualisierung übernimmt. Danach loggt sich der Cloud-Admin in spe auf einem speziellen Internetportal ein, das ihm Verwaltungswerkzeuge für ein virtuelles Rechenzentrum präsentiert: Seine Virtualisierungsserver erscheinen dort als virtuelle Racks, die ihrerseits virtuelle Maschinen aufnehmen können.
Bis dahin ist alles schnell und problemlos aufgesetzt, und auch die Oberfläche der Browserapplikation ist weitestgehend selbsterklärend (Abbildung 1), die Abfolge der Schritte logisch. Im Zuge der Inbetriebnahme empfiehlt es sich dann, als Erstes den Storage für die späteren virtuellen Maschinen (VMs) zu konfigurieren. Dafür ist zunächst eine lokale Festplatte oder ein lokal angeschlossenes Diskarray auszuwählen, das sich später in virtuelle Festplatten für die VMs zerlegen lässt.
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