Mobile Device Management mit CitrixXenMobile

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Mobile Geräte drängen in die Unternehmen. Kein Wunder, dass die großen Software-Anbieter sich immer stärker diesem Thema widmen. Seit der Übernahme von Zenprise hat sich auch bei Citrix im Bereich Mobile viel getan. So konnte Citrix das Mobile Device Management ursprünglich nicht bedienen. Im neuen XenMobile ist dies nun möglich. Das ehemalige Cloud Gateway hat Citrix gleich mit hineingepackt. Doch welche Editionen enthalten welche Funktionen und wofür benötigen Sie die einzelnen Komponenten? Diese Fragen klären wir für Sie in diesem Beitrag.
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Ende 2011 hat Citrix damit begonnen, eine Plattform zu schaffen, mit der Anwendern neben Win-dows-Programmen auch Software-as-a-Service, Web-Anwendungen, mobile Anwendungen sowie Citrix ShareFile zur Verfügung gestellt werden können. Vermarktet wurde das Produkt unter dem Namen “Cloud Gateway”.

 

 Eine der Anforderungen, die Citrix mit seinem Produktportfolio allerdings noch nicht abdecken konnte, war das Management mobiler Endgeräte wie Smart-phones und Tablets. Anfang 2013 übernahm Citrix daher Zenprise mit der zugehörigen Mobile Device Management (MDM)-Lösung. Seitdem ist über ein Jahr vergangen und die beiden Produkte CloudGateway und Zenprise MDM wurden unter dem neuen Namen XenMobile zusammengefasst. Je nach gewünschtem Funktionsumfang können Sie die Edition MDM, APP oder Enterprise wählen.

Die Komponenten und ihre Funktionen

Bevor wir uns anschauen, welche Edition welche Komponenten enthält, wollen wir erst einmal betrachten, welche Komponente welche Funktion erfüllt.

Mobile Device Manager

Mit dem Mobile Device Manager konfigurieren und steuern Sie die mobilen Geräte. Es handelt sich hierbei um eine klassische Geräte-Management-Lösung, die auch andere Anbieter im Petto haben. Nach dem Einbinden von Endgeräten – unterstützt werden iOS, Android, Windows und verschiedene weitere Systeme – lassen sich diese über das MDM verwalten. Es besteht die Möglichkeit, gewünschte Konfigurationen wie WLAN-Einstellungen zu übertragen, aber auch die Passwort-Länge zum Schutz der Endgeräte vorzugeben. Daneben lassen sich native Anwendungen verteilen oder dem Benutzer für die Installation zur Verfügung stellen. Diese Anwendungen werden direkt auf dem Endgerät installiert und somit sind Ihre Daten natürlich nur soweit geschützt, wie das Gerät selbst.

 

 Abhängig von Geräte-Anbieter und Betriebssystem bestehen mehr oder weniger Möglichkeiten für Konfiguration und Steuerung. Besonders viele Einstellungen stehen hierbei aufgrund der verfügbaren Schnittstellen für Apple iOS und Samsungs Android-Geräte zur Verfügung. Wie bei allen anderen Anbietern gibt es kleine Stolperfallen zu beachten: Viele iOS-Einstellungen setzen den “Supervised Mode” voraus, der zunächst mit einem USB-Kabel auf den Geräten aktiviert werden muss. Für erweiterte Einstellungen auf Samsung-Geräten hingegen ist der “Knox-Modus” Voraussetzung – dieser erfordert eine separate Lizenzierung bei Samsung und kann auch nur auf bestimmten Geräten überhaupt aktiviert werden. Installiert wird der Mobile Device Manager auf einem Windows-Server.

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