Reportage: Hybrid Storage im Praxiseinsatz

Kommunale Hochverfügbarkeit

Die Verwaltung des Kreises Lippe greift mit mehr als 500 Benutzern über Terminal Services auf die zentrale IT zu, die aus fünf VMware-Servern besteht. Darüber hinaus werden fast 1000 klassische Arbeitsplätze bereitgestellt. Dabei ist nicht nur die ständige Verfügbarkeit der Daten wichtig, sondern insbesondere die performante Verfügbarkeit der Terminaldienste. Wir haben uns für diese Reportage angesehen, wie der Kreis Lippe dies realisiert hat.
Speicher muss nicht nur laufend größer werden, sondern auch schneller. In Zeiten von Virtualisierung und immer leistungsfähigeren Rechnern, die zeitnah auf ... (mehr)

Die bestehende Storage-Lösung des Kreises Lippe konnte mit den wachsenden Anforderungen nicht mehr mithalten, büßte gar über Monate hinweg an Performance ein und sorgte für unvertretbar hohe Latenzzeiten. Trotz zahlreicher Umstellungen in der Systemkonfiguration und dem Abschalten jeglicher Kapazitätsoptimierung ließ sich die Situation nicht verbessern.

Bestandslösung scheitert an wachsenden Anforderungen

Aus diesem Grund entschied sich der verantwortliche Administrator Tim Pfeiffenberger im Jahr 2013 dazu, sich über Storage-Produkte von anderen Anbietern zu informieren. "Wir hatten diverse Support- Fälle, die wir alle selbst auslösen mussten, denn die automatische Alarmierung des Supports funktionierte nicht. Wir haben viel Zeit investiert, um die Latenzen zu verringern, jedoch konnten wir mit dem Hersteller keine technische oder betriebswirtschaftliche Lösung finden. Die Situation war letztlich untragbar geworden, sodass wir Abhilfe schaffen mussten und auf dem Markt nach Alternativen Ausschau hielten", erläutert Pfeiffenberger.

Ein weiteres Problem stellten die vorhandenen Analysewerkzeuge dar. Diese mussten extra lizenziert werden. Die dann installierte Version erfüllte jedoch nicht die Erwartungen. Aus diesem Grund war von Anfang an klar, dass eine neue Storage-Lösung auch ein entsprechendes Tool beinhalten musste, das einerseits einen Überblick über CPU-, Cache- und Platznutzungen bieten sollte und andererseits rechtzeitig darüber informieren sollte, wann ein Upgrade nötig wird.

Etablierte Hersteller verzichten auf Teststellung

Neben etablierten Herstellern sollten von Anfang an auch neue Wettbewerber evaluiert werden. Eine vom Kreis Lippe geforderte Teststellung wollten jedoch nur wenige durchführen. "Die neuen Marktbegleiter waren hier sehr viel leichter für uns zu gewinnen,

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