Protonet Maya

Private Cloud mit sechs Ecken

Werkzeuge wie Dropbox, Google Drive oder WhatsApp sind für die Kommunikation im Team nur bedingt geeignet. Denn all diesen Tools ist gemeinsam, dass sie für sensible Unternehmensdaten nicht vertrauenswürdig sind – liegen die eigenen Informationen doch irgendwo in der Cloud. Wie sich dieses Problem im Rahmen einer rudimentären Private-Cloud-Installation lösen lässt, haben wir mit Protonet Maya getestet.
Die Zusammenarbeit im Unternehmen wird immer dynamischer und flexibler. Aus diesem Grund wirft IT-Administrator in der April-Ausgabe einen Blick auf die ... (mehr)

Das Hamburger Unternehmen Protonet stellte Ende 2012 auf einer Crowdfunding-Plattform seine Idee "des einfachsten Servers der Welt" vor und sammelte in nur 48 Minuten 200.000 Euro Kapital ein – damaliger Europarekord. Nur zwei Jahre später gelang es dem Startup in nur 133 Stunden, drei Millionen Euro für die Weiterentwicklung seiner Idee einzusammeln. Die Zahlen zeigen, dass es für einfache Serverlösungen wohl einen Bedarf auf dem Markt gibt.

 

Doch was genau ist "der einfachste Server der Welt"? Die Gründer definieren ihn so, dass kleine Unternehmen vernetzt zusammenarbeiten, mit den Vorteilen einer Cloud, aber bei voller Datenhoheit. Im Grunde heißt das erst einmal nichts anderes als ein NAS am lokalen Standort. Doch Protonet hat mit dem eigens entwickelten Betriebssystem "Soul" mehr zu bieten. Wobei es sich dabei nicht wirklich um ein Betriebssystem im klassischen Sinn handelt, sondern um eine Webapplikation. Als Betriebssystem setzt Protonet Linux Ubuntu auf ihren Servern ein. Darauf läuft dann ein Webdienst, der die Plattform für Soul darstellt.

Nur Hardware beschränkt Nutzeranzahl

Soul ist in der zum Testzeitpunkt aktuellen Version 2.11 die Kommunikationszentrale für alle Protonet-Server. Jeder Server lässt sich daher gleich bedienen und hat denselben Funktionsumfang. Sie unterscheiden sich lediglich in der Kapazität für Daten und der Unterstützung gleichzeitiger Zugriffe. Unser Testgerät "Maya" war mit einer 500-GByte-SSD ausgestattet und laut Hersteller ideal für kleine Gruppen mit bis zu zehn Benutzern geeignet, die gleichzeitig auf die Box zugreifen. Dabei ist die Anzahl der eingerichteten Nutzer unbegrenzt. Vielmehr sind die zehn gleichzeitigen Zugriffe eine Begrenzung aufgrund der Leistungsfähigkeit der verbauten Intel-Celeron-CPU und der 8 GByte Speicher. Somit kann ein Unternehmen auch 20 oder 50 Benutzer

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