Sicherheitslücke bedroht virtualisierte Systeme auf Intel-Prozessoren

13.06.2012

Auf 64-Bit-Prozessoren von Intel gibt es eine Sicherheitslücke, die es Angreifern in Gastsystemen erlaubt die Rechte des Host-Systems zu erlangen. Betroffen sind davon viele Betriebssysteme.

Wie ein Bulletin des US-CERT beschreibt, existiert auf 64-Bit-Prozessoren von Intel eine Sicherheitslücke, die es erlaubt, in virtualisierten Systemen Instruktionen mit den Berechtigungen des Host-Systems auszuführen. Damit ist es möglich von der Ausführungsebene des so genannten Ring 3, Anweisungen im Ring 0 auszuführen. So können Angreifer sich weitergehende Rechte verschaffen und prinzipiell sogar aus der virtualisierten Umgebung in das Hostsystem gelangen.

Betroffen davon sind einige gängige Betriebssysteme und Subsysteme. So betrifft das Problem den Xen-Hypervisor ,der die Sicherheitslücke auch unter Red Hat aufweist. Der FreeBSD-Kernel ist direkt verwundbar, bei Microsoft liegt die Schwachstelle im User Mode Scheduler. AMD-Prozessoren sind von dem Problem anscheinend nicht betroffen.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Java-Sicherheitslücke bedroht alle Browser und Betriebssysteme

Angreifer können eine Sicherheitslücke in Java 7 Update 6 ausnutzen, um über verschiedene Browser eigenen Code auszuführen.

Artikel der Woche

Anti-Spam-SMTP-Proxy

Die Open-Source-Serverlösung Anti-Spam-SMTP-Proxy durchsucht als Filter zwischen dem Internet und dem lokalen E-Mail-Server alle E-Mails nach Spam. Unternehmen, die eigene E-Mail-Server einsetzen, erhalten eine kostenlose, aber leistungsfähige Anti-Spam-Lösung. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Ausgabe /2014

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit Rex
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software