Einkaufsführer: SATA-SSDs

Bunter Haufen

SSDs haben sich vom Luxusartikel zum Commodity-Produkt gewandelt. Mit SATA-Anschluss sind die Festwertspeicher je nach Kapazität und Ausprägung bereits für unter 100 Euro zu haben. Wie praktisch, dass sich Server mit wenigen Handgriffen um die flotten Speichermedien im 2,5 Zoll-Format erweitern lassen. Wir haben uns für diesen Einkaufsführer angesehen, ob es für den Einsatz im Unternehmen wirklich der vergleichsweise teuren Enterprise-SSDs bedarf oder ob Sie mit günstigen Consumer-Produkten nicht ähnlich gut fahren.
Speicher muss nicht nur laufend größer werden, sondern auch schneller. In Zeiten von Virtualisierung und immer leistungsfähigeren Rechnern, die zeitnah auf ... (mehr)

Bei den großen Storage-Appliances für den Unternehmenseinsatz tobt derzeit ein nicht unerheblicher Glaubenskrieg: Stellen Hybrid-Arrays mit (vielen) magnetischen Festplatten und (wenigen) SSDs die beste Lösung dar oder sollten Käufer – eine entsprechend große Geldbörse vorausgesetzt – nicht gleich zu All-Flash-Geräten greifen?

Während sich diese Frage wie so oft in der IT nicht pauschal beantworten lässt und die Sinnhaftigkeit von All-Flash-Produkten stark vom Anwendungsfall abhängt, ist die Lage zumindest für kleine und mittlere Unternehmen im Bereich x86/x64-Server recht eindeutig: Schaden kann eine SSD im Host nie, sei es als zusätzliche Platte oder als alleiniges Speichermedium. Und da die Steckplätze in einem Server von der Stange ohnehin begrenzt sind, fallen auch die Ausgaben selbst bei Verwendung höherwertiger SSDs nicht allzu stark ins Gewicht.

Beim Nachrüsten eines Rechners mit einer SSD stellt sich jedoch schnell die Frage: Welches Schweinderl hätten's denn gern? Am Markt tummelt sich eine Vielzahl von Anbietern, die sich mit ihren Produkten in Kapazitäten zwischen 120 und 960 GByte sowohl an Privatnutzer als auch an Unternehmen richten. Da die Schnittstelle bei beiden Zielgruppen die gleiche ist, bietet sich natürlich die Überlegung an, in einen Unternehmens-Server einfach eine günstige Consumer-SSD zu stecken und sich so ein paar hundert Euro zu sparen. Nicht ganz zu Unrecht lautet ein möglicher Einwand, dass Enterprise-SSDs doch eine Reihe von speziellen Vorteilen für den Unternehmenseinsatz bieten und sich der Aufpreis auf jeden Fall lohnt. Wir wollen die Unterschiede in diesem Einkaufsführer herausarbeiten und Ihnen dabei helfen, die passende SSD für Ihren Server auszuwählen.

SATA 3.0 als kostengünstiger Standard

Da wir uns auf den Einsatz im KMU-Bereich und hier speziell auf x86/x64-Server beschränken wollen und uns weiterhin eine

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