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Private Nutzung erlauben?

Nicht wenige Unternehmen sehen sich spätestens mit der Einführung eines Archivs dem Dilemma ausgesetzt, die ausgeuferte private Nutzung wieder zu verbieten, was verständlicherweise bei Arbeitnehmern zunächst auf wenig Gegenliebe stößt. Andererseits ist die private E-Mail-Nutzung auch an anderen Stellen für Unternehmen äußerst risikobehaftet zu sehen – bei Langzeit-Backups oder dem Zugriff Dritter auf das Postfach von kranken oder ausgeschiedenen Mitarbeitern, sind datenschutzrechtliche Verstöße schnell an der Tagesordnung. Doch auch Spam-Quarantäne und Logfile-Auswertung können bei privater Nutzung bereits äußerst heikel sein. Am Ende handelt es sich bei all diesen Fragen jedoch um ein ganz generelles Problem, das durch die Einführung eines Mail-Archivs lediglich deutlich zum Vorschein kommt.

E-Mail-Archivierung ist demnach eher ein organisatorisches, denn ein technisches Problem. Die Praxis zeigt, dass Unternehmen, die bereits vor Beginn der E-Mail-Archivierung alle praktischen und rechtlichen Fragen des Datenschutzes, der privaten Nutzung oder der Anti-Spam-Taktik sauber geklärt haben, die Einführung eines Mail-Archivs schnell und sauber realisieren können, ohne sich dabei mit größeren Schwierigkeiten konfrontiert zu sehen. Wer hier jedoch mit organisatorischen Fehlern und rechtlichem Wildwuchs zu kämpfen hat, kann gut und gerne ein Jahr Projektlaufzeit (mit vielen Diskussionen) einrechnen, wenn zwischendurch noch Nutzungsvereinbarungen entworfen, Betriebs- oder Personalrat einbezogen und die Geschäftsführung beruhigt oder auch sensibilisiert werden muss (jcb)

Der Autor

Diplom-Jurist Peer Heinlein stellt mit seinem Unternehmen "Heinlein Support" die Verfügbarkeit geschäftskritischer Linux-Infrastrukturen sicher. Er ist seit 1992 auf Maildienste spezialisiert, schrieb das "Postfix-Buch" und ist unter anderem für Mailserver und Archivierung vieler ISPs, Rechenzentren und Unternehmen verantwortlich.

Kommentare

Re: Halbe Artikel

Hallo DigiP,

 

wir verlinken im Newsletter, auf den Sie sich beziehen, immer mindestens einen vollständigen und kostenlosen Artikel und zwar in der Rubrik "Freier Artikel". Daneben bieten wir einen vollständigen und kostenlosen ADMIN-Tipp, eine aktuelle Studie umsonst, diesmal auch die Aussicht auf 3000 freie Downloads einer digitalen Sonderbeilage. Und daneben gibt es auch ein paar Hinweise auf beliebte Beiträge, die teils kostenpflichtig sind (sofern sie kein digitales Abo oder einen Archiv-Zugang abonnieren). Das ist einfach dem Umstand geschuldet, dass wir Geld verdienen müssen, um die Produktion der digitalen und gedruckten Ausgaben bezahlen zu können. Bei etwas Nachdenken ist das vielleicht nicht ganz so überraschend. Wir knöpfen niemanden zwangsweise Geld ab, aber wir erlauben uns ein faires Angebot.

P.S.: Im übrigen stand der Artikel in Ausgabe 3/2012. Wenn Sie die abonniert haben, haben sie ihn also bereits gelesen.

freundliche Grüße

Jens-Christoph Brendel

Halbe Artikel

Hallo, also wenn ihr jetzt anfangt halbe Artikel im Newsletter zu verlinken bestell ich den ab. Was für eine Zeitverschwendung. Hoffentlich steht er im Magazin das ich ja abboniert habe. Schade.

 

PS: Die Catpchas sind quasi nicht lesbar. Ein Trend wie mir scheint.

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